Freitag, 29. Dezember 2006

Geheimnisvolles Stralsund

Kurz vor Weihnachten war ich mit Achim in Stralsund. Die Mädels waren nämlich in Shopping-Laune und sind ins Einkaufsgetümmel von Greifswald gestartet - und da wollten wir natürlich nicht stören! Von Greifswald ist es ja nicht weit bis nach Stralsund, nur um die große Brücke zu sehen sind wir wohl etwas zu spät los, es war leider schon zu dunkel. Also sind wir ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben Häuser, Straßen und Leute geguckt. Am Ende sind wir wieder im Hafen gelandet, wo das Auto geparkt war. Da liegt auch die Gorch Fock, von der mehr oder weniger zufällig ganz geheimnisvolle Fotos entstanden sind. Ich habe von jedem Motiv zwei Bilder gemacht, und auf jedem ersten Bild ist eine eigenartig mystische, unheimliche Stimmung zu sehen - alles leicht verschwommen, irgendwie geisterhaft. Wie in alten Seefahrer-Geschichten - da ist es auch immer naß, neblig, unheimlich...

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Zwischen den Jahren

So. Weihnachten ist also um. Jetzt befinden wir uns in der sogenannten Zeit "Zwischen den Jahren". Ich finde diesen Ausdruck an sich ja schon irgendwie grässlich. Wie kann man denn dazwischen sein? Noch ist ja Zweitausendsechs – bis Sonntag sogar. Dann ist aber ja auch erst mal Silvester – bevor wir dann irgendwann zwischen die Jahre geraten. Was geht eigentlich bei Euch in der Silvesternacht zu Neujahr?

Wikipedia sagt:

Die Redewendung "Zwischen den Jahren" beschreibt im ursprünglichen Sinne den Zeitraum zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) und dem drei Königstag (6. Januar). Heute allerdings wird der Zeitraum größtenteils nur noch bis Silvester/Neujahr angewandt.

Der Ursprung liegt in der gregorianischen Kalenderreform. Zuerst galt der von Julius Cäsar eingeführte Julianische Kalender. Dieser war allerdings sehr ungenau. Im 16. Jahrhundert gab es erste Anstregungen einer Reform. Papst Gregor XIII. legte 1582 fest, dass der neue Kalender – der gregorianische – gelten solle. Erst über hundert Jahre später hat Papst Silvester I. den letzten Tag des Jahres verbindlich festgelegt. Bis ins 17. Jahrhundert schwankte der Jahreswechsel im deutschen Gebiet je nach der damaligen christlichen Glaubensangehörigkeit (römisch-katolisch oder protestantisch) zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar. Der Zeitraum, lag also irgendwie "Zwischen den Jahren".

Dienstag, 26. Dezember 2006

Geile Spielstraße

Das hätten wir uns früher gewünscht – 'ne geile Spielstraße mit fetter Action. Wo andere 'ne kleine elektrische Modelleisenbahn aufbauen, kann man hier in Greifswald auf einem richtig echten Bahnübergang spielen, mit großen Schranken und echten Andreaskreuzen, mit zwei Schienensträngen quer durch Mecklenburg-Vorpommern, mit Regionalbahnen und InterCity-Zügen, Güterzügen, und und und. Alles in echt – und sogar als Spielstraße ausgeschildert. Einfach geil! Wer kommt mit spielen?

Montag, 25. Dezember 2006

Schöne Weihnachten

Heute gab es die Weihnachtgans zu Essen, die seit gestern in der Küche bei Caro bearbeitet wurde – und vorübergehend auf dem Flur hing... Mhhh, lecker - mit Rotkohl und Klössen. Und jetzt haben sich erstmal alle hingelegt und halten Siesta. Derweil läuft "König Drosselbart" neben dem Tannenbaum im TV – und draussen ist es ein bisschen neblig.
Schöne Weihnachten! :-)

Samstag, 23. Dezember 2006

Weihnachtsparty

Eigentlich wäre heute Abend ja wieder Weihnachtsparty – so wie früher: Verrückt feiern am Dreiundzwangisten – und dann das lange Leiden unter dem Weihnachtsbaum, um sämtliche Körperfunktionen wiederzuerlangen...
Ich finde ja, es ist mal wieder Zeit, es richtig krachen zu lassen. Und auch, wenn's dieses Jahr zu Weihnachten ja nicht's mehr wird – vielleicht machen wir dann ja endlich mal 'ne Sommerparty. Natürlich wieder mit Motto. Naja, ich werde Nico und Tim mal dazu befragen!

Morgen ist Weihnachten

Was ist in den letzten Tagen passiert?!

• Die Zulassungsklausur in Strömungsmechanik war nicht die Beste – mit Glück hat es aber so gerade gereicht. Ich denke, die Ergebnisse werden Mitte Januar in Magdeburg aushängen – und es wäre richtig gut, wenn es diesmal irgendwie geklappt hätte. Also hoffen wir mal...

• Für einige stand noch die Klausur in Thermodynamik an, aber die durfte ich noch nicht schreiben. Wenn es nach Plan läuft, bin ich dafür Ende März dran. Also ist mein Leben in Magdeburg für dieses Jahr schon zu Ende.

• Caro ist endlich wieder aus Spanien zurückgekommen – und bleibt bis neunten Januar. Schick! Ich hab sie am Dienstag spät in Berlin-Schönefeld vom Flieger abgeholt – sie hat jetzt wieder braune Haare. Noch am Abend wollten wir zu Marika nach Frankfurt (Oder) fahren, aber irgendwie haben wir uns nicht richtig abgesprochen, weil ich Marika schon vorher hätte anrufen sollen – also hat Marika schon geschlafen. Wir haben dann eine Nacht im Ibis-Hotel in Berlin gepennt, das war auch ganz witzig. Am nächsten Tag wollten wir noch auf den Fernsehturm am Alexanderplatz, aber das sollte echt acht Euro kosten, pro Person. Also sind wir nicht auf den Turm sondern haben uns nach FF-Oder aufgemacht, und endlich Marika besucht, die jetzt im siebten Monat schwanger ist. Spannend. Das Kinderzimmer ist schon eingerichtet und der Schrank voller Kindersachen. Caro ist dann auch gleich mit Marika zur Kreißsaal-Besichtigung mitgegangen...

• Heute Abend werde ich auf die Mensa-Party in Greifswald gehen. Hoffentlich gibt's da keinen Absturz... ;-)

Montag, 11. Dezember 2006

Samstag ist Strömung

Am nächsten Samstag schreibe ich eine vierstündige Klausur in Strömungsmechanik – wenn ich die bestehe, dann darf ich im Februar oder März die "echte" Klausur schreiben... Also bin ich gerade viel am Lernen und sitz' in der Bibliothek – da ist es nämlich etwas ruhiger und ich werde nicht so abgelenkt. Und dann klappt es jetzt (hoffentlich) auch!

Sonntag, 10. Dezember 2006

Typisch Magdeburg

Ja, so ist das hier in Magdeburg - hier ticken die Uhren noch anders. Hier schlägt das Herz allerdings nicht für Kaffee-Trinker, obwohl der Kaffee ja mit einem Euro auch noch ziemlich günstig ist - nein, in Magdeburg schlägt das Herz noch am rechten Platz, nämlich für die Bier-Trinker. Nur achtzig Cent für ein Sternburg - "null-fünf" natürlich...

Thorsten hat mir dieses Foto geschickt.