Samstag, 21. Oktober 2006
Freitag, 20. Oktober 2006
Flug gebucht
Gestern Abend hab ich einen Plan gemacht, nachdem ich jetzt ungefähr weiß, wie die nächsten Wochen aussehen. Am ersten November werde ich die Präsentation über Hochwasser-Simulationstools halten, die ich mit Anne, Bernward, Ivo und Olaf gerade mache, die Präsentation zum Thema Fluchtsicherheit sollte bis dahin auch fast fertig sein – und am siebten November schreibe ich nocheinmal (zum letzten Mal!) Mathe-3. Bis zur Zulassungsklausur in Strömungsmechanik ist es dann noch etwas hin – die ist irgendwann im Dezember dran. Also hab ich einen Flug gebucht – juhuu – und fliege jetzt am 8.11. von Berlin nach Madrid – und komm' am 14.11. wieder zurück. Caro hab' ich's natürlich auch sofort erzählt – und nun freuen wir uns beide schon tierisch darauf... Wunderbar!
Dienstag, 17. Oktober 2006
Büroschlampe
Die große Suchmaschine goo*** ist ja 'ne tolle Sache. Immerhin kann man so einige Sachen im Netz suchen – und mit Glück findet sie auch etwas, mit dem man dann etwas anfangen kann. Super ist auch, dass kleine Rechtschreibfehler erkannt werden, und gleich oberhalb der Ergebnisse ein roter Hinweis mit einer korrigierten Suchanfrage erscheint. Tippt man beispielsweise "hambrug" ein, findet goo*** lauter Einträge – fragt aber "Meinten Sie: hamburg".
Heute hat mich ein Mitstudent auf einen anderen Hinweis aufmerksam gemacht – er meinte, gib mal "Bürotischlampe" ein. Die Ergebnisliste ist voller Einträge mit Bürotischlampen – trotzdem wird man gefragt "Meinten Sie: büroschlampe"...
Heute hat mich ein Mitstudent auf einen anderen Hinweis aufmerksam gemacht – er meinte, gib mal "Bürotischlampe" ein. Die Ergebnisliste ist voller Einträge mit Bürotischlampen – trotzdem wird man gefragt "Meinten Sie: büroschlampe"...
Montag, 9. Oktober 2006
Blindgänger gefunden
Heute nachmittag hab ich mich mit Anne, Ivo und Olaf getroffen, weil wir endlich unser Projekt abschließen wollen. Um ein bisschen Ruhe zu haben, sind wir in die Uni-Bibliothek gegangen. Da darf man allerdings keine Taschen und Rucksäcke mit rein nehmen – zuerst geht man also in den Keller, wo Schließfächer sind, und räumt seine Sachen in einen Plastikkorb. Den darf man dann wieder mit reinnehmen. Wir also runter, alles umräumen, wieder raufgehen - und just, als wir die Treppen rauf wollen, springt uns eine ältere Dame entgegen: Wir können jetzt nicht mehr rein, weil, naja, also – ach, ich kann's ihnen ja auch sagen, ne Bombe..."
A ha. Eine Bombe. Oben sitzen sie alle noch, keine Polizei, keine Feuerwehr, nichts. Wir haben schon gedacht, bestimmt ist es nur ein Rucksack oder so, der angeblich niemandem gehört. Ein schlechter Erstsemester-Scherz. Aber gut.
Unsere Projektbesprechnung haben wir dann in einem leeren Übungsraum an der Uni gemacht. Zwei Stunden später bin ich dann noch mit der Kamera los – denn sie hatten direkt an einem Hochhaus tatsächlich eine Bombe gefunden. Eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg. Mit dem Kickboard bin ich dann von Absperrung zu Absperrung gerollert – auf der Suche nach dem Einsatzleiter, um ein Foto vom Sprengmeister mit der Bombe zu machen. Lauter Polizisten, die alle gesagt haben, das ich das vergessen könne. Über Funk würden sie auch nicht nachfragen. Und sie würden mich nicht durchlassen. Zwei Stunden habe ich gebraucht, dann hab ich einen Weg zum Einsatzleiter gefunden – durch zwei Wohnblocks durch. Und dann war es kein Problem – er hat mich mitgenommen. Schick – es geht also doch. Die Sprengmeister waren auch ganz nett, wollten dann aber doch nicht mehr für ein Foto an die Bombe gehen, weil sie nur einen von zwei Zündern entfernen konnten – der Blindgänger damit also noch gefährlich war. Gut, das versteh ich. Nur zu gerne wäre ich an den ganzen Polizisten nochmal vorbeigerollert – mit dem Gewinner-Blick, dass ich es doch geschafft habe. Aber die wurden wohl just gerade abgelöst – und so bin ich dann nach Hause gefahren...
A ha. Eine Bombe. Oben sitzen sie alle noch, keine Polizei, keine Feuerwehr, nichts. Wir haben schon gedacht, bestimmt ist es nur ein Rucksack oder so, der angeblich niemandem gehört. Ein schlechter Erstsemester-Scherz. Aber gut.
Unsere Projektbesprechnung haben wir dann in einem leeren Übungsraum an der Uni gemacht. Zwei Stunden später bin ich dann noch mit der Kamera los – denn sie hatten direkt an einem Hochhaus tatsächlich eine Bombe gefunden. Eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg. Mit dem Kickboard bin ich dann von Absperrung zu Absperrung gerollert – auf der Suche nach dem Einsatzleiter, um ein Foto vom Sprengmeister mit der Bombe zu machen. Lauter Polizisten, die alle gesagt haben, das ich das vergessen könne. Über Funk würden sie auch nicht nachfragen. Und sie würden mich nicht durchlassen. Zwei Stunden habe ich gebraucht, dann hab ich einen Weg zum Einsatzleiter gefunden – durch zwei Wohnblocks durch. Und dann war es kein Problem – er hat mich mitgenommen. Schick – es geht also doch. Die Sprengmeister waren auch ganz nett, wollten dann aber doch nicht mehr für ein Foto an die Bombe gehen, weil sie nur einen von zwei Zündern entfernen konnten – der Blindgänger damit also noch gefährlich war. Gut, das versteh ich. Nur zu gerne wäre ich an den ganzen Polizisten nochmal vorbeigerollert – mit dem Gewinner-Blick, dass ich es doch geschafft habe. Aber die wurden wohl just gerade abgelöst – und so bin ich dann nach Hause gefahren...
Sonntag, 8. Oktober 2006
Guter Anfang
Der Tag fängt gut an. Heute ist Montag - auch an der Uni hat nun heute das Semester angefangen. Eigentlich hätte ich schon einen Wahlpflichtkurs haben sollen – aber der findet wohl erst ab nächster Woche statt. Dafür bin ich um 13 Uhr an die Hochschule gefahren – heute wäre "Schadensfälle Geotechnik" dran gewesen. Gewesen deswegen, weil am Schwarzen Brett ein Zettel hing, dass der Kurs heute noch nicht stattfindet. Also war ich ganz umsonst unterwegs. Hmm. So bin ich dann zur Uni gefahren und hab erstmal in der Mensa gegessen.
Donnerstag, 5. Oktober 2006
Letztes Semester?
Oktober 2006 – das bedeutet, das nächste Semester hat angefangen. Jetzt bin ich tatsächlich schon im siebten Semester - unfassbar. Für einige aus meinem Studiengang ist dies auch schon das letzte Semester. Wer alle Prüfungen geschafft hat, kann demnächst mit der Bachelorarbeit anfangen. Aber – ein Glück – ich darf noch länger bleiben... Ich hab noch ein paar Prüfungen offen, die noch immer eine echte Herausforderung für mich sind: Strömungsmechanik, Thermodynamik – und auch noch ein paar andere, die aber zu schaffen sind. Aber insgesamt auch acht Semester gebraucht zu haben ist für mich okay. Also – los geht's...
Dienstag, 3. Oktober 2006
Dendemann
An der Abendkasse war eine endlos lange Schlange, obwohl ich schon eineinhalb Stunden später dort war. Direkt an der Kasse hat man mich dann einfach reingewunken – meine Kameratasche war scheinbar meine Eintrittskarte. Schön.
Der Saal war so eine Art Rundbogen, gemauert, nicht groß. Da war vielleicht Platz für 500 Leute. Aber umso besser, so kamen die echten Fans direkt bis an die Bühne.
Für die Fotos war es etwas zu dunkel in dem Laden, aber einige Bilder sind ja doch noch was geworden. Und ich hatte Spaß.
Der Saal war so eine Art Rundbogen, gemauert, nicht groß. Da war vielleicht Platz für 500 Leute. Aber umso besser, so kamen die echten Fans direkt bis an die Bühne.
Für die Fotos war es etwas zu dunkel in dem Laden, aber einige Bilder sind ja doch noch was geworden. Und ich hatte Spaß.
Sonntag, 1. Oktober 2006
Die Henne ist tot
Ich bin dann also erstmal sofort zum Auto gelaufen und hab mich auf den Weg nach Magdeburg gemacht. Die Fahrt über die Autobahn hat ewig gedauert - eineinhalb Stunden. Und ich hab immer nur daran gedacht, was jetzt wohl mit dem Küken sein wird. Wielange es wohl schon nichts mehr zu fressen bekommen hat. In Magdeburg angekommen bin ich noch schnell in eine Apotheke - kleine Spritzen kaufen. Dann ab nach Hause. Und da lag sie, tot - die Henne... Und im Nest lag das ausgehungerte Küken, aber es lebt. Der gelbe Hahn hat sich leider überhaupt nicht um das Kleine gekümmert. Also schnell in die Küche, Aufzuchtfutter einweichen. Das hatte Caro zum Glück schon mal gekauft, als normales Futter. Körnerfutter kann das Küken ja auch noch nicht ab. Warten bis das Futter durchgeweicht ist, dann mit der Spritze aufziehen, und dann ganz vorsichtig ab damit in den kleinen Schnabel, den das Küken weit aufgesperrt hat... Es ist ja noch so winzig, gerade mal 11 Tage alt.
Aber was nun, wie geht es weiter? Werd' ich das Küken durchfüttern können? Wird es durchhalten? Was muss ich noch tun, damit es groß und stark und ein richtiger Kanarienvogel wird? Das Internet musste herhalten - lauter Tierforen. Auf der Suche nach Tipps findet die große Suchmaschine lauter Witzeseiten. Verdammt. Nicht das, was ich gerade brauche. Später finde ich was, nicht viel - aber gut. Jetzt hab ich bei Caro angerufen, ihr davon erzählt. Wir trauern um die Henne - und stärken jetzt ihr Küken.
Termin in Berlin
Am Donnerstag und Freitag war ich in Berlin. Da hab' ich zwei Tage lang für den Feuerwehrverband fotografiert. Die Fotoaction fand an der Feuerwache Tiergarten statt - in direkter Nähe zum Reichstag und dem neuen Hauptbahnhof. Ein Anbau an ein bestehendes, altes Gebäude, das nun von Feuerwehr und Polizei zusammen genutzt wird.*
Ein paar Gruppenfotos standen für heute noch auf dem Zettel, danach noch ein paar Einzelfotos von Feuerwehrchefs aus allen Bundesländern.
Als ich mit Knipsen fertig war, wollte ich mich mit Jelke treffen. Die hatte aber noch was vor - und so haben wir uns für später verabredet. Und Ambo$$ wollte sich auch auf den Weg nach Berlin machen - und dann wollten wir uns alle zusammen treffen und weggehen. Bis dahin bin ich ein bisschen zu Fuß durch Berlin gelaufen - am Reichstag vorbei, durchs Regierungsviertel, an der Spree entlang. Das ist alles ganz schön beeindruckend, was da gebaut wurde. Schick. Hat mir gefallen. Durch's Brandenburger Tor bin ich natürlich auch nochmal gelaufen – darumherum waren sie gerade damit beschäftigt, die "Tag-der-Deutschen-Einheit-Feier" aufzubauen und vorzubereiten.
Irgendwann bin ich müde geworden - und da wir uns sicher nicht vor 23 Uhr treffen würden, hab' ich mir einen Parkplatz in einer ruhigen Straße gesucht - und ein Nickerchen gemacht. Scheinbar war ich aber so fertig und erledigt, dass ich erst nachts um vier wieder aufgewacht bin... :-o
Ich hab dann noch ein paar Stunden länger im Auto gepennt - und mich dann (mal wieder) auf ein Frühstück gefreut - dann wenigstens jetzt mit Ambo$ und Jelke. Aber die Stimme von JP sprach eine andere, tiefe, unausgeschlafene Sprache. Also vielleicht später. Na gut. Ich bin in der Zeit zu Conrad Elektronik gefahren, weil es so einen Laden ja nicht in Magdeburg gibt. Und dann kam eine SMS von Andreas aus meiner WG – mehr dazu im nächsten Text...
* Früher sollen in dem alten Teil der Feuerwache die ganzen Goldvorräte der Juden gesammelt worden sein. Keine gute Vorgeschichte...
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