Donnerstag, 30. November 2006

Das tut auch mal gut

Heute früh gab's die Noten für die Präsentationen – ich war zwar nicht da, hab aber gehört, dass wir für unser Thema Fluchtsicherung 'ne 1,0 bekommen haben. Cool, das baut auf!

Dienstag, 28. November 2006

Dreiviertel Eins

Ein kurzer Blick auf die Zugriffsstatistik von diesem Blog zeigt fast 1.500 Abrufe seit Beginn, also seit einem Jahr. Aber eins macht mich immer noch neugierig: Wer guckt sich denn nun meine Seite aus "Santa Cruz de Tenerife, Spain" an? Eben gerade wieder, ungefähr um 12.45 Uhr.
Wer bist Du?

Montag, 27. November 2006

Hasen-GAU

In Teutleben ist es neulich Nacht zu einem GAU gekommen. Ein gerade frisch vollgepumpter Feuerwehr-Löschteich der 399-Seelen-Gemeinde in Thüringen wurde grob verschmutzt.
Das Drama begann, nachdem eine Erntefeier auf dem Land beendet war. Auf der Autofahrt ins nah gelegene Nachbardorf Hörselstedt musste die Person ihre Tochter angeblich mehrmals zum Anhalten auffordern, weil sie einen Hasen verschluckt hatte, der nun wieder raus wollte. Um keinen weiteren Schaden im Auto anzurichten hatte sie bereits einen steinigen Feldweg ausgewählt, der sich aber als zu klein erwiesen hatte, so dass der Hase nicht völlig heraus kam. Erst am Löschteich sollte sich der Hase in ganzer Pracht auf den Löschteich ergießen. Ihr männlicher Begleiter soll bei allen Taten zugesehen haben, aber dabei lediglich die Augenbrauen hochgezogen haben. Handelt es sich um eine Wiederholungstat? Augenzeugen berichten, es solle dort ein Geländer geben, woran sich die Unbekannte noch festhalten konnte, da sie sonst vermutlich selbst noch hinein gefallen wäre.
Die Reinigungsarbeiten der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr finden aufgrund der Geruchsbelästigung unter Atemschutz statt und dauern noch an. Über die Höhe der Schadenersatzforderungen konnte noch nichts gesagt werden – Stimmen sagten jedoch, sie hätte sich wenigstens den Löschteich im eigenen Dorf aussuchen können.

Glüüühwein

Mein Mitbewohner Andreas war über's Wochenende mal wieder da. Er hat immer in Zimmer 4 in unserer WG gewohnt, also gleich neben meinem. Aber jetzt gerade zieht er leider aus und geht nach Braunschweig - zum Arbeiten. Schade. Aber noch ist er ja mal da – und so hat er es gestern Abend auch geschafft, mich zum Glühweintrinken zu animieren. Eigentlich ist mir da gerade gar nicht nach, vor allem auch, weil auf diesem Weihnachtsmarkt am Alten Markt immer so typische Leute 'rumlaufen. Ähnlich wie in Hamburg auf dem Dom – "Kenner" wissen, wovon ich spreche.
Wir haben uns da jedenfalls an eine Bude gestellt und dann immerhin ganz leckeren Glühwein mit Schuß getrunken. Steffi aus meiner WG war auch dabei - und Andreas hat dort dann auch noch lauter Leute getroffen, Stefan und Sandra aus meinem Studiengang liefen uns plötzlich auch noch über den Weg, und nach vier Gläsern heißem Glühwein waren wir auch ziemlich gut angeschüsselt. Schön.
Und wie man sieht – auf dem Rückweg über den Breiten Weg hatte Andreas dann auch noch viel Freude...

ausgegruschelt??!

Für Studenten gibt's StudiVZ, eine sogenannte Community im Netz, wo man sich mit seinem Profil und dem Studiengang, Heimatstadt und so weiter anmelden kann – und da dann alte Freunde, neue Freunde oder was auch immer finden kann. Das kann auch sehr praktisch sein, weil man so einfach einige Leute nicht aus den Augen verliert, wenn jemand umzieht oder sich einfach nur die eMail-Adresse ändert. So weit - so gut. Heute scheint die Seite nun vom Netz genommen zu sein - ungefähr seit 13.30 Uhr jedenfalls erscheint bei mir jedenfalls nichts mehr. Hmmm.
Spiegel-Online hat einen aktuellen Artikel zu StudiVZ auf der Homepage – ob es was damit zu tun hat?
Und noch ein Link, der etwas zum Datenschutz bei StudiVZ und das augenscheinliche Problem für den totalen Ausfall aussagt...

Nachtrag: 19.00 Uhr – es scheint wieder zu gehen. Trotzdem sollte sich jeder überlegen, welche Infos und Daten er da einstellt, und was lieber privat bleiben sollte. Und das übrigens nicht nur dort...

Freitag, 24. November 2006

Kompliment?!

Caro hat mir gerade eine kurze Nachricht geschrieben:
Rico, du führst ein seltsames Leben...

Ja?
Wer findet das auch?
Warum?

Zwanzig vor Neun

Mit Glück bekomme ich auch etwas vom Sonnenaufgang mit – so wie hier zum Beispiel, der Blick aus meinem Fenster. Morgens um 8.40 Uhr. Sieht ganz schick aus, oder?

Donnerstag, 23. November 2006

Und wieder was geschafft

An der Tür von unserem Mathe-Professor hingen heute nun endlich die Noten für die letzte Matheklausur aus, Mathe-3. Ich wußte eigentlich, dass es knapp reichen sollte – und es ist eine 3,7 geworden. Schön. Nicht wirklich zum Angeben, aber immerhin – damit wäre wieder ein altes Relikt aus dem dritten Semester hinter mich gebracht. Und das befreit.

Außerdem habe ich heute die Präsentation über Fluchtsicherung gehalten – dafür hatte ich die ganze Nacht noch recherchiert und Sachen ausgearbeitet. Gerade ist wohl die Zeit der durchgemachten Nächte. Richtig Spaß gemacht hat das Zusammenschneiden einer Simulation über Personenströme, also wie sich Menschenmassen verhalten, wenn sie z.B. einen Ausgang suchen. Mit dem Mac lässt sich das alles so geil einfach bearbeiten – und am Ende habe ich den Film noch selber vertont... Diesmal hab ich mich auch mit einem Präsentationsprogramm von Mac beschäftigt, um den Vortrag nicht mit Powerp**** machen zu müssen. Und das geht natürlich auch alles viel viel besser.
Jedenfalls bin ich heute früh gegen acht mit der ganzen Ausarbeitung fertig geworden – es war gerade noch Zeit zu duschen, dann musste ich mich auch schon aufmachen. Und um 8.30 Uhr konnte ich an der Hochschule gleich alles wieder erzählen und loswerden. Und ich glaube, das ist auch ganz okay gewesen. Diesmal war die Menge allerdings etwas müde – aber ich denke, dass das an der Frühe gelegen hat. Nach dem Vortrag hat unser Professor noch ein paar seltsame Fragen gestellt, lief dann aber desinteressiert durch den Raum, während wir auf seine Fragen geantwortet haben. Der hat uns einfach nicht mehr zugehört.... Naja, jedenfalls hab ich das jetzt auch schon hinter mir – und das ist gut so.

Morgen steht nur die "Klausur" in Geoinformationssysteme an – da bin ich mir aber noch nicht sicher, ob die Prüfung wirklich so einfach wird, wie sie bisher klingt. Wir mussten vorher eine Belegarbeit abgeben – und sollen nun morgen einen Kreuzchentest machen. Naja, mal sehen, was passiert. Das ist jedenfalls morgen früh – und dauert auch nur 30 Minuten...

Dienstag, 21. November 2006

Zurück

Seit gestern Abend 22.30 Uhr bin ich wieder in Deutschland. Nach einem langweiligen Flug bin ich in Berlin-Schönefeld gelandet. Zum Glück war es nicht sooo kalt, wie ich gedacht hab'. Mit dem Bus bin ich dann zum Audi-Mann gefahren – und da stand dann auch mein kleiner A2. Auf dem Beifahrersitz lag auch die Rechnung – mann mann mann, für das Geld hätte ich auch ein anderes Auto kaufen können...
Heute sitze ich den ganzen Tag an der Hochschule, weil ich eigentlich gedacht hatte, dass ich eine Präsentation in "Gebäudesicherheit" über Fluchtsicherung halten muss. Aber heute steht nun ein Gastredner vor uns – und so ist jetzt doch noch bis Donnerstag Zeit. Gut.

Sonntag, 19. November 2006

Reich und Teuer

Eigentlich fing alles ganz friedlich an. Caro und ich sind zum Busbahnhof gelaufen und haben Tickets für Montag gekauft. Am Montag fliege ich ja von Madrid wieder zurück nach Berlin – und mit dem Bus kommt man halbwegs bequem in drei Stunden dahin. Am Busbahnhof haben wir uns dann mit ihrer Freundin Marleen getroffen. Wir sind dann zusammen etwas Essen gegangen, waren in 'ner Bar und haben Tee und Kakao getrunken, sind dann in die Bar mit dem komischen Billardtisch, haben ein bisschen 'was getrunken – und sind dann irgendwann noch zu anderen Erasmus-Studenten nach Hause gegangen. Auf dem Tisch stand eine Flasche Tequila – und viel Bier. Und kurz nachdem wir angekommen waren, machte einer der Spanier auch schon eine Liste fertig – ein Trinkspielchen. Jeder hat eine Karte gezogen – und irgendwer musste dann auch immer etwas trinken. Das war 'ne ziemlich lustige Runde – und so waren wir auch ziemlich schnell mehr als nur angetrunken.

Wir sind dann los gegangen, um irgendwo Tanzen zu gehen – und dann stand da erstmal die Polizei, die das Auto der Französin abschleppen wollten. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, aber angeblich haben sie mich zurückgehalten, weil ich die Jungs "aufmischen" wollte. Haha. Naja, jedenfalls waren wir dann in zwei Läden, haben da auch noch ein bisschen was getrunken – und ich muss völlig ausgeflippt sein, wenn man die Fotos von dem Abend sieht. Aber man sieht mich überall 'rumtanzen. Oh je. Wahrscheinlich war ich angestachelt durch das ständige "Rich"- und "RichMan"- rufen der Spanier, die sich nämlich darüber gefreut haben, dass Rico "reich" und Caro "teuer" heißt...

Naja, das Nach-Hause-Kommen war am Ende noch mal schwer, weil Caro und ich einen Berg rauf mussten. Aber dann sind wir auch gleich und ohne Umwege eingeschlafen. Also, ein lustiger Abend – auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern kann. Aber gut. Und dafür, dass das Foto hier links nach der Sause um 4.30 Uhr enstanden ist, sehen wir doch noch ganz gut aus, oder?

Bett voraus

Beim Spazieren- gehen durch Soria bin ich vorhin auch durch die Fuss- gängerzone in der Innenstadt gelaufen. Und plötzlich lief da ein großes Bett vor mir – mit zwei Menschen, die es getragen haben. Und hinterher lief noch ein kleiner Junge, vielleicht drei Jahre alt. Der hat sich die ganze Zeit eine Dose Fanta an die Backe gehalten... Seltsame Dinge passieren hier.

Keine Taschen

Per Zufall haben wir in Soria eine ganz lustige Bar gefunden, die nicht so verraucht ist und wo auch mal "normale" Musik gespielt wird – und nicht immer nur spanische Volksmusik. Für Caro gab's da viel leckeren Baileys zum vernünftigen Preis. Und ich hab' mich auch gefreut, weil ich weiter hinten einen Billardtisch entdeckt hab – und ich hätte Lust gehabt, mal wieder ein bisschen Billard zu spielen. Aber irgendwas war komisch – und jetzt weiß ich auch, was es ist: Der Tisch hat gar keine Taschen...
Was die Spanier wohl auf dem Tisch spielen? Kennt das einer von Euch?

Übrigens hatte man in dieser Bar genau sechzig Sekunden Zeit – Zeit, in der das Licht an war, wenn man als Junge auf die Toilette gegangen ist. Ich brauch' eigentlich nicht wirklich lange – wie machen die Spanier das nur?


Donnerstag, 16. November 2006

Was so geht

Ich bin immer noch in Soria. Und natürlich fährt jeden Tag das Löschfahrzeug von den Bomberos an uns vorbei. Lustig – und die haben hier keine Blaulichter, sondern gelbe. Sieht etwas seltsam aus. Aber einen dicken Hund oder irgendwas anderes zum Gucken hatten die bisher noch nicht – die fahren wohl einfach nur in der Stadt umher. Zu dritt übrigens nur.
Ansonsten machen wir hier nicht wirklich viel – aber das macht auch gerade nichts. Heute hat es zum Beispiel den ganzen Tag in Soria geregnet. Also hab ich ein bisschen was für die Hochschule gemacht, während Caro an der Uni studiert hat. Auf den Fotos sieht man einen verregneten Blick über Soria zu den Bergen und die Universität zur blauen Stunde. Caro hatte dann noch eine Stunde als Deutsch-Lehrerin an der Sprachschule, aber ihre Schüler sind schon wieder nicht gekommen. Und danach sind wir erstmal im Schwimmbad gewesen, das hier gleich um die Ecke ist. Da gibt's allerdings nur kurze Bahnen und man muss (!!!) mit Badekappe schwimmen. Aber die freundliche Schwimmmeisterin hat uns zwei Kappen geliehen. Ein Glück – kaufen wollte ich die sicher nicht.
Eben habe ich mir ein Bier aufgemacht, ein Cerveza, in hier üblicher Miniflasche mit 0,25l, von Amstel. Schmeckt okay. Und gleich werde ich mir noch eins gönnen – der Kühlschrank ruft mich schon...

Sonntag, 12. November 2006

Herbst

Es ist Herbst. In einem spanischen Cafè haben wir lecker gegessen – und auf dem Tisch lagen drei Blätter. Eins davon musste ich unbedingt fotografieren, weil es irgendwie cool aussieht. Und während in Magdeburg schon Frost und Kälte herrschen, ist es hier in Soria noch angenehm herbstlich warm. Das tut gut, denn eigentlich hab' ich auch gerade gar keine Lust auf Winter. Aber der nächste Sommer kommt ja bestimmt...

Partynacht

Am Donnerstag Abend hat es einer von Caros spanischen Mitbewohnern nach einer Partynacht zwar noch nach Hause geschafft – aber alles weitere war dann offensichtlich schon zu viel... Hehe! :-)

Samstag, 11. November 2006

Spatzen in Madrid

Nach meiner Ankunft in Madrid sind Caro und ich noch ein bisschen durch die Stadt spaziert. Da die Schließfächer am Busbahnhof alle belegt waren, musste ich mit dem ganzen Gepäck durch die Stadt ziehen. Das sah ein bisschen Pennner-mäßig aus – der kleine Rollkoffer von Steffi und darüber die blaue Ikea-Tasche mit 'ner großen Bettdecke drin... Aber egal, schlimm war es auch nicht. Jedenfalls waren wir auch in einem Park – und da haben wir uns an den See gesetzt. Und plötzlich kam eine Schar an Spatzen angeflogen – das waren bestimmt mehr als 100 Vögel. Die haben sich hingesetzt und Caro angeguckt. Und als sie ein paar Kuchenkringel herausgeholt hat und auf die Hand gelegt hat, sind sie fast alle losgeflattert und nacheinander auf ihrer Hand gelandet - und haben gepickt und gefressen... Was für ein Spaß!

Freitag, 10. November 2006

Landy für Felix

Und mal wieder 'was für Felix: Auf meinem Spaziergang durch Soria hab' ich an einem Haus einen alten Land Rover entdeckt, der hinter dem Grundstück auf der Wiese stand. Aber sicher blutet einem Fan dabei das Herz, wenn man sieht, dass das Auto hier einfach so 'rumsteht, nicht gepflegt wird sondern einfach verrottet. Aber es erinnert mich an die coolen Zeiten – mit Felix auf dem Truppenübungsplatz in Dänemark, die Fotoserie auf dem Containerterminal in Hamburg, oder einfach nur unsere Fahrten zum Alarm... Schick.

Soria, erster Tag

Gestern war nun mein erster Tag in Soria. Ich konnte erstmal ausschlafen und mich von den letzten Tagen erholen. Am Nachmittag sind Caro und ich dann zusammen zur Uni losgegangen. Die neue Uni ist nicht weit weg von Caros zu Hause, in zehn Minuten ist man schon da – allerdings ist sie oben auf einem Berg – da muss man erstmal rauf. Von dort kann man dann ganz gut über die Stadt gucken – und auf der anderen Seite sind noch mehr Berge. Und der Fluss Rio Duero, den wir auch schon in Porto gesehen haben. Caro hatte jedenfalls zwei Stunden Spanisch – und ich bin dann in der Zeit ein bisschen spazieren gegangen. Erst hab' ich mir die Stadt von oben angeguckt, dann bin ich den Berg runter gewandert und einfach irgendwo langgegangen. Die Sonne hat geschienen und es war richtig warm. Das tat richtig gut. Und die Landschaft sah schon schön herbstlich aus. An meinem Weg bin ich an zwei kleinen Häuserchen vorbeigekommen. An einem rauchte sogar der Schornstein, aber Leute hab ich nicht gesehen. Irgendwann bin ich erst einen Berg hoch, und dann an der Straße wieder nach Soria reingegangen, am Bahnhof vorbei, zum Supermarkt. Nach zwei Stunden bin ich wieder an der Uni gewesen – und hab Caro wieder abgeholt. Wir waren kurz einkaufen, und dann sind wir in die Sprachenschule, wo Caro drei Spaniern Deutsch beibringt. Aber sie sind alle nicht gekommen, weil sie wohl länger arbeiten mussten. Schade.
Am Abend waren wir dann in der Stadt unterwegs - im Nachtleben. Zuerst haben wir einen Laden gesucht, wo wir was zu Essen bekommen, aber dafür waren wir wohl etwas spät. Aber dann haben wir doch noch einen Sandwich-Laden gefunden. Der Mann hinter dem Tresen war etwas unfreundlich, aber wir haben dort ein Baguette mit was drauf gegessen – und das war lecker.
Nach dem Essen haben wir uns eine Bar gesucht - aus der ersten sind wir sofort wieder rausgegangen, weil sie uns nicht angemacht hat. In der zweiten Bar haben wir dann schon mal ein kleines Bier getrunken. Und in der dritten Bar sind wir dann geblieben. Da gab's Baileys für Caro und Bier für mich. "Tandem" hieß der Laden – und da haben wir uns wohl gefühlt – normale Leute, gute Stimmung. Als wir da dann raus sind, hat Caro noch ein paar Mitstudenten getroffen, mit denen wir dann noch in einen Tanzschuppen gegangen sind, der rappelvoll war. Und von dort aus sind wir dann wieder nach Hause und ins Bett. Schön!

Donnerstag, 9. November 2006

Oma geht surfen!

Außer den vielen Studiensachen beschäftige ich mich gerade mit einer ganz anderen Sache. Ich habe mich gefragt, warum Jenny eigentlich nicht selber ins Internet geht. Sie will immer so viel wissen und recherchieren – und das Netz bietet dafür ja hervorragende Möglichkeiten. Und außerdem denke ich, dass sich die Kommunikationsform von heute eben geändert hat. Ich finde richtige Briefpost auch cool – aber genauso cool finde ich es, einfach mal zwischendrin kurz eine Nachricht zu schreiben und auch zu bekommen. Dazu habe ich Jenny mal befragt – und sie ist der Sache ziemlich aufgeschlossen, auch, wenn sie bisher ja noch überhaupt nichts mit Computern im Sinn hatte. Das Projekt "Oma geht surfen!" ist entstanden.
In einer Kleinanzeige habe ich einen kleinen gutaussehenden iMac gefunden – der nun auch schon seit einiger Zeit bei ihr in der Wohnung steht. Nur die Einwahl über Telefonleitung und Modem ist ja immer mit ein bisschen klicken und umstöpseln verbunden, und das Telefon wäre dann auch lahmgelegt - also musste ein DSL-Anschluss her, damit das Internet dann auch wirklich Freude macht. Der Anschluss wurde nun gestern Abend angeblich auch geschaltet – und Amboss hat sich angeboten und wird ihr heute Abend die neuen Geräte anschließen – und dann auch den iMac ans Netz legen. Cool.
Jetzt muss Jenny nur noch lernen, wie sie mit der Maus umgeht, was sie damit anstellen kann – und und und. Macht sie den iMac an, geht automatisch Firefox mit dem Suchfenster von google.de auf - und natürlich Skype, damit wir ihr dann auch mal 'ne Nachricht schicken können. Ich bin gespannt, wie es klappt – und wann sie wohl die erste Skype-Nachricht selber verschickt. Eigentlich ist es leicht zu lernen – aber dazu braucht es sicher auch noch Hilfe. Und wenn sich jeder, der Jenny besucht, mit ihr eine Stunde lang mit dem Computer beschäftigt, geht es sicher viel schneller als wir alle meinen. Ich denke da an Clarissa, Michael, Sigurd, Gaby, Antje, Rudolf, Christine, ... Seid dabei – macht mit beim Projekt "Oma geht surfen!"

Mittwoch, 8. November 2006

Geschafft (2)

Geschafft. Im Oktober hab' ich ja einen Flug zu Caro nach Spanien gebucht – und jetzt sitze ich tatsächlich auch schon hier in Madrid am Flughafen und schreibe. Caro kommt auch bald mit einer Freundin per Bus aus Soria, um mich und den Freund der Freundin abzuholen.
In der Nacht hab ich leider nicht geschlafen, weil mich erst Sandra noch besucht hat und mir Unterlagen für Strömungsmechanik mitgebracht hat, und dann bin ich um zwei los in Richtung Berlin, hab das Auto in der Nacht bei einer Werkstatt vor die Tür gestellt, damit sie endlich das leidige Problem der ständig und ungewollt losgehenden Alarmanlage lösen, dann hatte ich Glück, dass direkt vor dem Autohaus auch noch eine Bushaltestelle für den Aiportbus war, der dann auch eine Stunde später kam, dann war da der Busfahrer, der die 10-Euro nicht klein machen konnte, also bin ich einfach so mitgefahren, und dann war ich ziemlich früh am Flughafen, hab früh einchecken können, und bin dann glücklich und zufrieden ins Flugzeug gestiegen. Im Flieger hab ich dann versucht zu schlafen, aber die Sitze sind so eng zusammengestellt, dass ich nur schräg sitzen konnte und meine Beine nicht wirklich parken konnte. Also für 'nen noch längeren Flug ist das nix.
Jetzt sitze ich hier jedenfalls in der Cafeteria, strecke endlich meine Beine aus und trinke einen spanischen Ananas-Saft - und freu mich riesig, endlich meine Pubbe wieder zu sehen... :-)


Geschafft (1)

Geschafft. Gestern am späten Nachmittag hab' ich die hoffentlich letzte Mathe-Klausur geschrieben: Differentiale, Mehrfachintegrale, Wahrscheinlichkeitsrechnung, und und und. Mit Sicherheit wird es diesmal keine Eins*, eher reicht es diesmal gerade so zum Bestehen – aber das ist jetzt und heute auch gut. Seit ich diese Klausur hinter mir habe geht's mir auch entschieden besser.
Direkt danach wollte ich mich noch mit Ivo zum Schwimmen treffen, aber ich war wohl zu spät – wir haben uns verpasst. Dafür war die Schwimmhalle fast leer und ich hab' dann so ein paar Runden gedreht. Praktisch war noch, dass scheinbar das Kassensystem ausgefallen war – und sie mir den Besuch nicht von meiner Guthabenkarte abgezogen haben. Sehr gut – jeder Euro zählt.

* Bei Mathe-1 hat es ja geklappt: Erst gab's 'ne fünf, dann hab ich die Klausur nochmal geschrieben – und zack - gab''s 'ne 1,3.

Samstag, 4. November 2006

Es geht weiter

Das Rad dreht sich ja bekanntermaßen auch immer weiter - und ich hab' nun endlich wieder ein paar Sachen online gestellt. Da sind auch noch einige Sachen aus dem September dazugekommen, die bisher nicht zu sehen waren. Wer's sich angucken will: Oktober 2006
Alles Neue wie immer hier und "gaaaaaanz weit oben" :-)

Profi

Als ich neulich in Berlin war, hat mich Silvia spontan fotografiert - und ich hab versucht, sie im gleichen Moment auch zu knipsen. Das hat aber nicht geklappt, ich hatte nämlich "sehr professionell" das Blitzladekabel direkt vor der Linse... Aber gut. Also hier mal ein Foto von mir.