Freitag, 30. Juni 2006

Langeweile

Caro wollte nur noch schnell was von oben aus ihrem Zimmer holen. Ich hab' dann am Auto auf sie gewartet – und solange ein paar Bildchen von den leerstehenden Häusern in meiner Straße gemacht... (Wer sich wundern sollte: Ja, ich habe das Bild in der Perspektive verzerrt, dass die Häuserkante vertikal steht.)

Blockiert

Gestern in Magdeburg, an einer vielbefahrenen Straße. Ich stehe an der Ausfahrt von einem Baumarkt - vor mir ein anderes Auto, das auch links abbiegen möchte. Auf der Straße ist so viel Verkehr, dass es dauert, bis sich eine Lücke gibt. Da kommt von links der Mann auf dem Fahrrad – und anstatt zwischen uns vorbeizufahren, blieb er fünf Minuten auf der Straße stehen – und so wurde es für uns noch schwieriger, bald mal um die Ecke zu kommen... Krass, die Magdeburger, oder?

Donnerstag, 29. Juni 2006

Das Jahr rast

Jetzt haben wir schon fast Juli – das halbe Jahr ist schon wieder um. Krass. Naja, am Montag werde ich die Mathe-III-Klausur endlich schreiben. Das ist mein erster Versuch, und wir werden sehen, ob das, was ich dafür lerne, auch reicht. Ich hoffe es. Der Juli ist jedenfalls voll mit Prüfungen – und je mehr ich schaffe, desto weniger muss ich später nachholen. (Klingt irgendwie einleuchtend, oder?)
Am Sonntag mittag muss Caro aus ihrem Zimmer ausgezogen sein – der Vermieter hat sich spontan quergestellt und wollte für die nächsten vier Wochen einen Vertrag unterschrieben haben, der so aber nicht geht. Nun ja. Dann eben nicht.
Gerade sitze ich im Auto vor dem Hochschul-Campus – schreibe diese Zeilen hier, und warte darauf, dass es elf wird – dann kann ich zu "Technical English" gehen...

Montag, 26. Juni 2006

Unwetter im Westen

Heute Nacht hat es sich etwas abgekühlt. Eigentlich hatten sie schwere Gewitter ja nur für den Westen vorausgesagt, aber etwas Donner und Blitz kam auch hier im Osten vorbei. Ich bin dann schnell zu einem Hochhaus gefahren, und hab' ein bisschen aus dem Fenster fotografiert...

Leipzig sah rot

Die Südkoreaner sind zwar mittlerweile schon ausgeschieden – aber ich hab' letzte Woche in Leipzig ein paar Bilder von den Fans gemacht. Und die liefen alle in rot, geschminkt und verkleidet durch die Straßen. Die Dame mit dem Corea-Rock wurde in der Innenstadt von fast allen Männeraugen verfolgt – und Jamie hat sie dann auch noch angesprochen und für seinen Film interviewt...
Beim Spiel gegen Frankreich hat man fast nur rote Menschen gesehen – alles Südkorea-Fans. Und was sind die ganzen Leute abgegangen, als die Koreaner in den letzten Minuten das Ausgleichstor zum 1:1 geschossen haben. War das gute Stimmung! Schade, dass sie nicht noch weitergekommen sind. Jedenfalls stand Leipzig Kopf – so, wie hier auf dem unteren Bild...

Kleine Fussballfans

So eine Fussball-Welt- meisterschaft ist ja nicht nur für die Großen interessant. Nein, auch die Kleinen wollen dabei sein, mitfiebern, gucken, staunen, feiern. Was für ein Glück, wenn Papi einen dann auch noch den ganzen Tag auf den Schultern durch die Straßen des WM-Austragunsgorts Leipzig trägt. Tja, die Hose rutscht etwas – aber es ist doch gerade so warm...

Und der kleine Mann links denkt sich sicher: Das Spiel auf dem Rasen ist zwar schon zu Ende, aber davon hab' ich eh nichts mitbekommen. Die Lärmschutz-Kopfhörer von Mama sehen echt spitze aus, aber warum haben die Fussballer diesmal bloss stumm gespielt? Naja, ich bin dann irgendwann einfach eingeschlafen – und Mama nimmt's mit Humor und lässt mich wenigstens solange schlafen, bis auch das letzte Tor in meinen Träumen geschossen ist. Aber wo sind eigentlich die ganzen anderen Leute hin, die vorhin noch neben uns und hinter uns saßen? (Nach dem Spiel Saudi-Arabien - Ukraine in Hamburg)

Mittwoch, 21. Juni 2006

WM 2006 - wir waren dabei

Um überhaupt noch normal-teure Karten für die Fussball-WM zu bekommen, muss man stundenlang auf der FIFA-Homepage 'rumklicken und hoffen, dass irgendwer seine Karten zum offiziellen Weiterverkauf anbietet. Das hab' ich probiert – und hatte Glück: Vier Karten für das Spiel Saudi-Arabien gegen die Ukraine, in Hamburg. Und sogar Jenny ist mit uns mitgekommen – das hat mich richtig gefreut. Und so waren wir also zu einem Kurzbesuch in meiner Heimatstadt, haben das Spiel im Stadion gesehen und die coole Atmosphäre dort. Die Ukrainer waren auch ganz gut – sie haben vier Tore geschossen. Die Linienrichter waren besonders lustig anzusehen, weil sie wie Affen an der Seitenlinie auf und ab springen, in so leicht gebückter Haltung...
Nach dem Spiel haben wir Jamie noch getroffen – und sind dann alle zu Jan-Philipp in Altona gefahren, wo wir lustig gesessen haben, Bier getrunken und das nächste Fusball-Spiel im "Kino" gesehen haben. Cool.
John ist dann am Abend mit dem Zug nach Frankfurt-Hahn gefahren – sein Flieger ging gegen 11 Uhr. Jenny haben wir nach Hause gebracht – und Jamie ist noch mit uns bis nach Hannover im Auto mitgefahren – und hat dort einen Zug nach Köln zum Fussballgucken genommen. Und wir sind später in Magdeburg einfach ins Bett gefallen...

Sonntag, 18. Juni 2006

Shit happens

Am Samstag war wieder mal die Strömungsmechanik-Zulassungsklausur. Vier Stunden Fluid-Mechanik. Wer sie schafft, darf die eigentliche Klausur schreiben. Aber irgendwie hab ich da ne Blockade – ich raff' es gerade einfach nicht. Und so bin ich nicht hingegangen – sondern hab lieber angefangen, für die Mathe-Prüfung in zwei Wochen zu lernen (Caro macht Druck – gut so!).



Caro war den ganzen Tag in der Hochschule und hatte ein extra Samstags-Seminar in Englisch. John war also bis zum Nachmittag allein. Ich bin rund um 15 Uhr in die Badewanne bei mir zu Hause gestiegen. Nach einer Weile klingelte es an der Tür – und lauter Mädels kamen zu Jamie. Und es klingelte immer wieder an der Tür. Irgendwann rief Jamie, er glaubt, John kommt. Gut. Ich wasch' mir also noch schnell die Haare, trockne mich ab – und geh in mein Zimmer, um mich anzuziehen. Mittlerweile sitzt John bei mir in der Küche - und ich gehe nur kurz rüber, in Unterhose und Shirt, um ihn zu begrüßen. Aber er war überhaupt nicht gut drauf, rot im Gesicht, keine Ahnung, was mit ihm los war. Jamie hat ihm schon einen Whiskey hingestellt. Und das schon am frühen Nachmittag? Also fragte ich, was denn los sei. Tja – es wird eine längere Geschichte.
John schläft ja gerade bei Caro im Zimmer, einem kleinen Zimmer im Dachgeschoß in der Straße um die Ecke. Wir waren alle um 16.30 Uhr verabredet – denn dann hatten wir alle wieder Zeit. John ist natürlich schon morgens aufgewacht - und wollte einfach auf die Toilette. Er ging zu Tür, drückte den Türdrücker - aber nichts passierte. Der Türdrücker drehte frei - er konnte ihn also einmal rundherum drehen – aber die Tür blieb zu. Hmmm. Er hat es wieder und wieder probiert – aber aus unerklärlichen Gründen war der Drücker kaputt. Die Tür blieb zu – und John war eingesperrt. Aber er muss doch auf die Toilette. Na gut. Er hat zwei Stunden gewartet, immer mal wieder probiert, ob die Tür doch irgendwie aufgeht - aber nichts passierte. John war ratlos. Sein Handy war zwar im Zimmer, aber natürlich hatte er kein Guthaben mehr. Auch das noch. Dann ist er zum Fenster gegangen – ist fast aufs Dach gestiegen – und hat nach Leuten auf der Straße geguckt. Da kamen aber nur vier Leute in der ganzen Zeit. Von oben hat er auf Deutsch mit irischem Akzent "Hilfe! Ich habe ein Problem!" gerufen – immer wieder. Dabei saß er auf dem Fenstersims – und sah wohl auch so aus, als würde er Hilfe brauchen. Naja, von den vier Leuten haben drei zu ihm aufgeschaut, ihn angeguckt – und sind einfach weitergegangen. Der Vierte rief ihm wenigstens zu, er solle doch einfach wieder reingehen. Seltsam. John dachte, es würde wenigstens jemand die Polizei oder Feuerwehr rufen. Aber nichts passierte. Niemand half. Niemand hat auf seine Hilferufe aus dem Fenster reagiert – sie haben alle nur geguckt. Unfassbar. Was, wenn Feuer in der Wohnung gewesen wäre?
Zimmertür zu. Auf die Toilette müssen. Handy geht nicht. Niemand hilft, alle gucken nur und rennen weiter. Was nun tun?
John hat sich dann entschlossen, die Zimmertür einfach einzutreten. Mit drei gezielten Tritten hat sich die Tür geschlagen gegeben – und John konnte durch das Loch kriechen... Er war frei. Endlich. Nach vier Stunden. Bis zum Nachmittag hätte er es wohl nicht ausgehalten. Nun ist die Tür kaputt – aber eigentlich ist alles gut.
Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass so ein Türdücker ausfällt? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er genau dann ausfällt, wenn John in Deutschland ist, bei Caro im Zimmer schläft, niemand anderes da ist?
Aber am bemerkenswertesten ist wohl, dass die vier Leute auf der Straße überhaupt nichts getan haben. Da sitzt jemand auf dem Fenstersims, ruft um Hilfe. Und sie sind nicht stehen geblieben, sie haben nicht auf Hilferufe reagiert, nicht die Feuerwehr oder die Polizei gerufen – sie sind einfach teilnahmslos weitergegangen. Das macht mir Angst.

Jetzt, Stunden danach, kann John auch schon wieder lachen. Gut so. Am Ende ist auf jeden Fall eine einmalige und lustige Geschichte.

Gewitter

Von Donnerstag auf Freitag hat es die ganze Nacht gedonnert und geblitzt. Kurz vor'm ins Bett gehen, früh um fünf, hab' ich noch schnell die Kamera für ein paar Bilder auf's Fensterbrett gelegt - und Glück gehabt: Ich hab' die letzten Blitze der Nacht eingefangen...

Samstag, 17. Juni 2006

Besuch aus Irland

Donnerstag früh ist John aus Irland angekommen. Er hat gerade frei und sich spontan entschlossen, mit dem Flieger nach Deutschland zu kommen. Schick. Die Fahrt von Frankfurt-Hahn nach Magdeburg war wohl ein Abenteuer, weil ihn irgendwelche älteren Damen mit dem Auto mitgenommen haben und sie stundenlang um Frankfurt im Stau standen. In Bad Hersfeld haben sie ihn dann am Bahnhof abgesetzt – dort hat dann noch der Fahrkartenautomat gesponnen – und dann hat ihm ein Mädel einen Zettel für den Schaffner geschrieben. Dass er kein Deutsch spricht, er nach Magdeburg will, dass der Automat defekt war und so weiter. Lustig. Als hätte er von seinen Eltern einen Zettel um den Hals bekommen...
John bleibt jedenfalls bis Dienstag früh – und wir werden sicher eine Menge Spaß haben.

Passt * passt nicht

So sieht eine Mautstelle in Ägypten aus: In den Pfeilern sitzt immer ein Mensch, der einem das Geld für die Durchfahrt abnimmt. Für Autos sind da viele kleine Durchfahrten - und rechts und links jeweils eine für größere Laster - aber die Ägypter nehmen es da scheinbar nicht immer so genau... ;-)
(Foto aus November 2004)

Foto für Matthias

Eben bin ich beim Durchstöbern der alten Kairo-Fotos auf eins gestoßen, das ich eigentlich für Matthias gemacht habe. Der steht nämlich auf diese alten "Strich-Achter". Und dieser Grüne stand da so liebevoll geparkt in der dunklen Garage.

Was ist eigentlich mit deinem, Matthias? Gibt's den noch? Schick doch mal ein Bild...

Dienstag, 13. Juni 2006

Lässig

Noch 'was aus Leipzig: Die vielen Polizisten dort waren alle locker und sportlich angezogen, alle mit Turnschuhen, Baseballcap und extra WM-Shirt – alles zusammen passend, mit einem schicken Logo. Nicht schlecht. Die Jungs und Mädels kamen so ziemlich cool rüber – und es schien auch, als würde ihnen der Dienst so wirklich Spaß machen. Wenn ich da so an manch andere Polizisten denke, die völlig gelangweilt ein eher schlechtes Bild abgeben?

An einer großen Straßenkreuzung in der Nähe vom Hauptbahnhof Leipzig gibt es eine eigene Wende-Ampel. Da hab ich natürlich schnell noch ein Foto aus dem Auto gemacht – sowas hab ich noch nirgendwo anders gesehen. Lustig.

Sonntag, 11. Juni 2006

Leipzig geht ab

Am Sonntag bin ich spontan nach Leipzig gefahren. Dort fand das WM-Spiel Niederlande gegen Serbien-Montenegro statt und Leipzig ist ja nur eine gute Autostunde von Magdeburg entfernt. Auf dem Augustusplatz war alles voller Leute. Die Sonne hat geschienen, es war schön warm. Um uns herum lauter lustige Menschen – und die Niederländer alle in Orange. Schick sah das aus. Und wegen der vielen Leute hatten sie auch gleich zwei Videowände aufgebaut - und man konnte viel viel besser gucken als in Magdeburg. Und die Stimmung war cool – so ausgelassen. Als die Niederländer gewonnen hatten sind die Fans vor Freude ausgerastet – und haben wild auf dem Platz getanzt und gesungen und sind im Kreis herumgehüpft. Das war lustig. Und die Innenstadt war auch voller Leute – und egal wo man hingeguckt hat, lauter orange verkleidete Menschen. Ich hab ein paar lustige Kopfbedeckungen fotografiert – aber es gab noch eine ganze Menge mehr. Leipzig ist auf jeden Fall eine Reise wert - da wird richtig gefeiert und die Leute dort sind viel offener, lustiger, freundlicher und einfach angenehmer.

Irgendwann saßen Caro und ich in einem Häusereingang, als fünf Oranjes zu uns kamen und uns die Niederländische Fahne ins Gesicht gemalt haben. Den Malstift hat einer von ihnen dann noch kunstvoll in Caros Ausschnitt fallen lassen... :-)
Auf dem Rückweg waren wir noch im MayaMare schwimmen – einem Schwimmtempel in Halle. Wir hatten Glück und sie haben uns nur noch den Kinderpreis abgeknöpft – und so konnten wir noch eineinhalb Stunden schwimmen.

Freitag, 9. Juni 2006

Es ist WM

Das Eröffnungsspiel der Fussball-WM haben wir uns auf dem Domplatz in Magdeburg angesehen. Da haben sie eine Bühne mit einer Videowand aufgestellt. Gute Idee. Eigentlich bin ich ja gar kein Fussball-Fan, aber bei einer Weltmeisterschaft gucke ich dann doch ganz gerne mal ein Spiel. Bevor man auf den Domplatz kam, wurden alle Taschen durchgeguckt – mitgebrachte Getränke mussten draussen bleiben. Ich bin mit meiner großen Kamera auf den Eingang los – und sie haben mich mit dem Spruch 'ich sei ja vorhin schon mal dagewesen' einfach so reingelassen. Fein. Mein Rucksack war denen also egal - aber das war auch gut so, denn er war voll mit Getränken... Das Spiel hatte gerade angefangen, aber man konnte schlecht sehen. Das lag nicht so sehr daran, dass es richtig voll war. Aber der ganze Platz war mit Bierbänken und -tischen ausgestattet – und so standen die Leute schonsehr weit vorne auf den Tischen. Also mussten die Leute dahinter ja auch auf Tischen stehen, um überhaupt noch was zu sehen. Das war nicht so praktisch. Und die Videowand war auch noch ziemlich weit unten angebracht. Zum Glück haben wir dann das "Lager" entdeckt – und konnten uns einen eigenen Tisch aufbauen. Und jetzt konnten wir auch gucken. Susi hatte schwarz-rot-goldene Schminke mit und hat Caro erstmal zum Fan geschminkt. Martin aus der Feuerwehrschule kam noch vorbei – und später auch seine Freundin Bianka. Und so haben wir in lustiger Runde das 4:2 von Deutschland gegen Costa Rica gesehen. Eigentlich wollten wir zwischendurch einen Crepes essen, aber das Mädel war so unfreundlich und arrogant, dass wir nebenan beim Südkoreaner etwas gekauft haben – der freute sich die ganze Zeit und lachte uns sogar noch hinterher.
Also - es ist Weltmeisterschaft – und sie ist diesmal tatsächlich sogar hier in Deutschland. Wie cool.

Hünerbein

Caro und ich sind tatsächlich mit dem Fahrrad losgefahren. Wir sind ein bisschen an der Elbe langgeradelt – und dann über einen Holperweg in Richtung Biederitz. Da gibt's 'ne Eisdiele – und so hatten wir auch ein Ziel. Der Weg dahin stellte uns aber noch vor eine gute Herausforderung – wir mussten über größere Pfützen und matschige Felder hinweg. Da sah es aus wie im Dschungel. Alles wild bewachsen, keine Wege, viel Schilf, alles voller Matsch. Wir haben uns dann wagemutig einen Weg dadurch gekämpft – und viele viele Mückenstiche davongetragen. In Biederitz haben wir dann die Eisdiele gesucht. Erst sind wir noch durchs Dorf geradelt, das noch ein wenig an die alte DDR erinnert – und es sah ein bisschen verlassen aus. Irgendwann haben wir auch den Weg gefunden, wo die Eisdiele war. "War" deshalb, denn – sie hatte zu! Schade. Auf ein Eis hatten wir uns ja eigentlich gefreut. Am Briefkasten stand übrigens ein lustiger Name: Hünerbein, ohne H :-) Wir sind dann über den Herrenkrug zurück nach Magdeburg geradelt und haben uns ein Eis im Allee Center gekauft – da ist es sowieso ziemlich lecker, besonders Haselnuss.

Schwimmen waren wir dann auch noch – im Nautica. Da haben wir uns mit Steffi und ihrem bayrischen Freund Wolfgang getroffen – und hatten bis zum späten Abend fast das ganze Bad für uns. Da waren vielleicht noch vier andere Leute. Cool.
Und nach so viel sportlicher Aktivität haben wir dann nur noch eine Kleinigkeit gegessen – und sind ins Bett gefallen.

Juhuu

Leonard hat es also am 06.06.06 auf die Welt geschafft - cool. Herzlichen Glückwunsch Steffi und Nico! :-D

Donnerstag, 8. Juni 2006

Sonne, Studententage, Kinder und Fotos

Na endlich - die Sonne scheint. Heute wird es hier in Magdeburg sogar richtig warm - schick. Caro sitzt jetzt gerade noch in einer Vorlesung, aber in einer halben Stunde werde ich sie abholen und dann werden wir rausgehen und die Sonne genießen. Mal sehen, vielleicht fahren wir einfach mit dem Rad an der Elbe entlang - elbaufwärts, da ist man hier schnell aus der Stadt raus und die Landschaft ist da richtig nett.

Gestern haben die Studententage angefangen - für zwei Wochen ist an Uni und Hochschule immer partymäßig was los. Ich war mit Mirja auf dem FH-Campus - und habe am Abend sogar mal wieder drei Bier getrunken. Dann war es für mich allerdings auch schon wieder genug. Und Martin aus der Feuerwehrschule war sogar da - das fand ich ganz cool, weil wir uns echt ewig nicht mehr gesehen haben. Der Kurs ist ja fast ein dreiviertel Jahr her.

Ach ja, und ich hab noch zwei Jungs getroffen - Zwillinge, mit denen ich eigentlich nichts zu tun habe, aber die Nico auch kennen. Und sie haben mir erzählt, dass Nico und Steffi Eltern geworden sind. Wie cool, ich freu' mich richtig - ich hatte Nico ja gerade erst eine eMail geschrieben - und da war's noch im Bauch. Also schon mal herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Aber trotzdem ist es unglaublich - einfach so von fremden die Nachricht zu bekommen, dass der Bengel schon da ist, oder?
Nun ja, sie bekommen gerade alle Kinder - Anna hat Lennart, Tobias und Flo haben Lukas - und nun? Lauter Kinder mit L - und alles Jungs. Will denn keiner mal ein Mädel bekommen? Wobei mir einfällt, dass Wiebke und André ja ein Mädchen bekommen haben - Antoinette. Nun gut. Schluss mit der Kinder-Geschichte.

Schicke Fotos zum Gucken gibts leider gerade nicht - es ist tatsächlich einfach nichts bewegendes passiert. Aber ich bin sicher, da kommt bald wieder was - und dann werd' ich die Bilder auch online stellen.
Ich möchte ja auch immer noch den ganzen Batzen von Irland-Fotos online stellen, aber ich hab noch keine richtig gute Idee, wie. Kennt einer von Euch eine (wirklich gute, sehenswerte, leicht und angenehm zu bedienende) Möglichkeit??

Dienstag, 6. Juni 2006

Null-Sechster ...

06.06.06 - heute ist Schnapszahl-Tag – sicher haben heute wieder eine ganze Menge Leute geheiratet, wie schon am 01.01.01 und am 02.02.02 und am ...

Am Morgen hatte ich eine mündliche Prüfung in Satellitennavigation. Zu viert sind wir eine Stunde lang geprüft worden – und wir haben alle bestanden. Ich hab ‚ne zwei bekommen. Und damit wäre wieder was geschafft. Schön. Nächste Herausforderung wird die Zulassungsklausur in Strömungsmechanik sein – am Freitag nächster Woche, vier Stunden lang. Dafür wird’ ich wohl noch sehr viel lernen müssen, um auch die endlich zu bestehen – und dann damit für die richtige Klausur zugelassen zu sein.

Gestern Abend war ich mit Caro im Nautica schwimmen – das tat mal wieder richtig gut. Am liebsten würde ich jetzt gleich schon wieder schwimmen gehen, aber fürs Freibad ist es zu kalt, die Elbe-Schwimmhalle hat im Sommer total doofe Öffnungszeiten – und das Nautica macht auch schon um 22 Uhr zu – und jetzt ist es ja schon fast 9. Aber dann vielleicht morgen wieder.

Schön ist ja, dass es gerade schön lange hell ist. Das Wetter hier in Magdeburg ist zwar gerade nicht das allerbeste – aber wenigstens wird es nicht so schnell dunkel. Das macht glücklich.

So, jetzt noch schnell ein Eis aus der Eisdiele...

Donnerstag, 1. Juni 2006

106 in 2006

Gestern bin ich kurz in Hamburg gewesen - zu Jennys 75. Geburtstag. Schick und gut sah sie aus. Und auch Michael war da - der hatte dann gestern auch einfach Geburtstag... (wie jedes Jahr) :-) Ein Foto vom "harten Kern" gibts auch, aber das bekomme ich erst nächste Woche. Na gut.
Mit Michael bin ich dann in der Nacht wieder zurückgefahren - er musste nach Hannover, und ich ja über Hannover nach Magdeburg. Eigentlich wollte er mit der Bahn fahren, aber die letzte vernünftige Verbindung wäre schon um halb zehn Uhr abends gewesen - und das ist für eine Geburtstagsfeier ja eindeutig zu früh. Und so haben wir uns dann auf der Autofahrt lustig unterhalten - das wurde auch mal wieder Zeit!

Jetzt gleich gehe ich auf die Mensa-Party an der Hochschule - hoffentlich wird's lustig...

Fragt mich nicht, wie ich darauf komme, aber es ist mir gerade so eingefallen: Zusammen sind Jenny und ich in diesem Jahr dann also Einhundertsechs. Hui! :-D