
Es ist wie jedes Jahr - niemand will sich mehr entscheiden, alles bleibt bis zur letzten Minute ungeplant. Eigentlich wollten ich mit Caro und ihren Freundinnen nach Berlin – aber die Planung erwies sich irgendwie leider eher als Unplanung.
Dann haben Nico und Steffi uns eingeladen, doch zur Silvesternacht nach Henne Strand in Dänemark zu kommen.

Und das haben wir dann spätentschlossen auch gemacht, sind am Silvestertag spätnachmittags in Greifswald über die Autobahn nach Flensburg gestartet und dann in Dänemark durchs Land geschossen. Ich hatte ja gedacht, dass es den Grenzübergang immer noch gibt, auch wenn man dort einfach durchgewunken wird, aber der Grenzposten ist einfach weg - man fährt einfach weiter auf der Autobahn; plötzlich sind die Schilder anders, und man ist in Dänemark. Krass!
Als wir endlich am Haus angekommen sind, sind Nico und Steffi und Matthias und Silja lustig durchs Haus getanzt – und für uns gab es erstmal lecker zu Essen vom Raclett-Grill. Lecker.

Und jetzt war es auch nur noch eine Stunde bis zum neuen Jahr!
Und jetzt endlich konnten wir auch mal einen Blick auf Leonard werfen, der sein erstes Silvester im Leben gemütlich in seinem Bettchen verschnorcheln wird. Auch cool.
Die letzten Sekunden vor 2007 haben wir natürlich alle zusammen 'runtergezählt – und dann lecker Schneckengift getrunken. Draussen haben wir dann ein paar Raketen in den Himmel geschossen - eine hat im Tiefflug auch direkt die Terrasse des Nachbarhauses erreicht –

zum Glück waren die Leute da aber gerade nicht draussen... Gutes neues Jahr!
Als dann alle schlafen gegangen sind, haben Caro und ich uns so gegen drei Uhr nochmal aufgemacht und sind zum Strand gegangen – richtig kalt war es ja gar nicht. Das Haus war ganz in der Nähe vom Meer - man konnte es die ganze Zeit schon richtig laut rauschen hören. Nur der Weg war noch ziemlich mühsam, weil der Wind von der Seeseite kam und uns ein kräftiges sandsturmartiges Peeling verpasst hat. Aber am Meer angekommen war es gut

auszuhalten. Der Mond schien ziemlich hell, dass der Strand und die Dünen in eine seltsame Lichtstimmung getaucht waren. Alles schien etwas farblos – wie in einer schwarz-weiß-Welt. Die Wellen krachten laut an den Strand, der Wind wehte heftig - echtes Nordseewetter. Wir haben ein bisschen fotografiert und 'rumgespackt - und sind dann wieder ins Haus zurück gegangen.

Am nächsten Morgen, also eigentlich jetzt immer noch Neujahr, aber eben nach dem Aufwachen, hat Steffi versucht, Leonard bei uns "im Bett" zu parken. Caro fand's cool, ich fand's cool - nur Leonard war dann doch nicht ganz so begeistert. Schade.
Nach dem Aufstehen haben Matthias und ich erstmal das traditionelle "Bier zum Frühstück" getrunken - was für ein Fest. Nur das klassische Pölser-Wettessen haben wir diesmal nicht gemacht – schade.

Alle zusammen waren wir dann auch nochmal am Strand – wir mussten uns wieder durch den Sandsturm kämpfen - und dann kam auch noch ein kurzes Regen-Unwetter. Aber wir konnten uns unterstellen - und sind danach noch schick am Strand entlang spaziert.
Am Nachmittag dann sind Matze und Silja zurück nach HH gefahren, und wir haben uns ein paar Stunden später aufgemacht.
Für's nächste Silvester sollten wir eine eigene Party auf die Beine stellen - hat schon wer Lust und Ideen, dabei zu sein?