Freitag, 29. Dezember 2006

Geheimnisvolles Stralsund

Kurz vor Weihnachten war ich mit Achim in Stralsund. Die Mädels waren nämlich in Shopping-Laune und sind ins Einkaufsgetümmel von Greifswald gestartet - und da wollten wir natürlich nicht stören! Von Greifswald ist es ja nicht weit bis nach Stralsund, nur um die große Brücke zu sehen sind wir wohl etwas zu spät los, es war leider schon zu dunkel. Also sind wir ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben Häuser, Straßen und Leute geguckt. Am Ende sind wir wieder im Hafen gelandet, wo das Auto geparkt war. Da liegt auch die Gorch Fock, von der mehr oder weniger zufällig ganz geheimnisvolle Fotos entstanden sind. Ich habe von jedem Motiv zwei Bilder gemacht, und auf jedem ersten Bild ist eine eigenartig mystische, unheimliche Stimmung zu sehen - alles leicht verschwommen, irgendwie geisterhaft. Wie in alten Seefahrer-Geschichten - da ist es auch immer naß, neblig, unheimlich...

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Zwischen den Jahren

So. Weihnachten ist also um. Jetzt befinden wir uns in der sogenannten Zeit "Zwischen den Jahren". Ich finde diesen Ausdruck an sich ja schon irgendwie grässlich. Wie kann man denn dazwischen sein? Noch ist ja Zweitausendsechs – bis Sonntag sogar. Dann ist aber ja auch erst mal Silvester – bevor wir dann irgendwann zwischen die Jahre geraten. Was geht eigentlich bei Euch in der Silvesternacht zu Neujahr?

Wikipedia sagt:

Die Redewendung "Zwischen den Jahren" beschreibt im ursprünglichen Sinne den Zeitraum zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) und dem drei Königstag (6. Januar). Heute allerdings wird der Zeitraum größtenteils nur noch bis Silvester/Neujahr angewandt.

Der Ursprung liegt in der gregorianischen Kalenderreform. Zuerst galt der von Julius Cäsar eingeführte Julianische Kalender. Dieser war allerdings sehr ungenau. Im 16. Jahrhundert gab es erste Anstregungen einer Reform. Papst Gregor XIII. legte 1582 fest, dass der neue Kalender – der gregorianische – gelten solle. Erst über hundert Jahre später hat Papst Silvester I. den letzten Tag des Jahres verbindlich festgelegt. Bis ins 17. Jahrhundert schwankte der Jahreswechsel im deutschen Gebiet je nach der damaligen christlichen Glaubensangehörigkeit (römisch-katolisch oder protestantisch) zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar. Der Zeitraum, lag also irgendwie "Zwischen den Jahren".

Dienstag, 26. Dezember 2006

Geile Spielstraße

Das hätten wir uns früher gewünscht – 'ne geile Spielstraße mit fetter Action. Wo andere 'ne kleine elektrische Modelleisenbahn aufbauen, kann man hier in Greifswald auf einem richtig echten Bahnübergang spielen, mit großen Schranken und echten Andreaskreuzen, mit zwei Schienensträngen quer durch Mecklenburg-Vorpommern, mit Regionalbahnen und InterCity-Zügen, Güterzügen, und und und. Alles in echt – und sogar als Spielstraße ausgeschildert. Einfach geil! Wer kommt mit spielen?

Montag, 25. Dezember 2006

Schöne Weihnachten

Heute gab es die Weihnachtgans zu Essen, die seit gestern in der Küche bei Caro bearbeitet wurde – und vorübergehend auf dem Flur hing... Mhhh, lecker - mit Rotkohl und Klössen. Und jetzt haben sich erstmal alle hingelegt und halten Siesta. Derweil läuft "König Drosselbart" neben dem Tannenbaum im TV – und draussen ist es ein bisschen neblig.
Schöne Weihnachten! :-)

Samstag, 23. Dezember 2006

Weihnachtsparty

Eigentlich wäre heute Abend ja wieder Weihnachtsparty – so wie früher: Verrückt feiern am Dreiundzwangisten – und dann das lange Leiden unter dem Weihnachtsbaum, um sämtliche Körperfunktionen wiederzuerlangen...
Ich finde ja, es ist mal wieder Zeit, es richtig krachen zu lassen. Und auch, wenn's dieses Jahr zu Weihnachten ja nicht's mehr wird – vielleicht machen wir dann ja endlich mal 'ne Sommerparty. Natürlich wieder mit Motto. Naja, ich werde Nico und Tim mal dazu befragen!

Morgen ist Weihnachten

Was ist in den letzten Tagen passiert?!

• Die Zulassungsklausur in Strömungsmechanik war nicht die Beste – mit Glück hat es aber so gerade gereicht. Ich denke, die Ergebnisse werden Mitte Januar in Magdeburg aushängen – und es wäre richtig gut, wenn es diesmal irgendwie geklappt hätte. Also hoffen wir mal...

• Für einige stand noch die Klausur in Thermodynamik an, aber die durfte ich noch nicht schreiben. Wenn es nach Plan läuft, bin ich dafür Ende März dran. Also ist mein Leben in Magdeburg für dieses Jahr schon zu Ende.

• Caro ist endlich wieder aus Spanien zurückgekommen – und bleibt bis neunten Januar. Schick! Ich hab sie am Dienstag spät in Berlin-Schönefeld vom Flieger abgeholt – sie hat jetzt wieder braune Haare. Noch am Abend wollten wir zu Marika nach Frankfurt (Oder) fahren, aber irgendwie haben wir uns nicht richtig abgesprochen, weil ich Marika schon vorher hätte anrufen sollen – also hat Marika schon geschlafen. Wir haben dann eine Nacht im Ibis-Hotel in Berlin gepennt, das war auch ganz witzig. Am nächsten Tag wollten wir noch auf den Fernsehturm am Alexanderplatz, aber das sollte echt acht Euro kosten, pro Person. Also sind wir nicht auf den Turm sondern haben uns nach FF-Oder aufgemacht, und endlich Marika besucht, die jetzt im siebten Monat schwanger ist. Spannend. Das Kinderzimmer ist schon eingerichtet und der Schrank voller Kindersachen. Caro ist dann auch gleich mit Marika zur Kreißsaal-Besichtigung mitgegangen...

• Heute Abend werde ich auf die Mensa-Party in Greifswald gehen. Hoffentlich gibt's da keinen Absturz... ;-)

Montag, 11. Dezember 2006

Samstag ist Strömung

Am nächsten Samstag schreibe ich eine vierstündige Klausur in Strömungsmechanik – wenn ich die bestehe, dann darf ich im Februar oder März die "echte" Klausur schreiben... Also bin ich gerade viel am Lernen und sitz' in der Bibliothek – da ist es nämlich etwas ruhiger und ich werde nicht so abgelenkt. Und dann klappt es jetzt (hoffentlich) auch!

Sonntag, 10. Dezember 2006

Typisch Magdeburg

Ja, so ist das hier in Magdeburg - hier ticken die Uhren noch anders. Hier schlägt das Herz allerdings nicht für Kaffee-Trinker, obwohl der Kaffee ja mit einem Euro auch noch ziemlich günstig ist - nein, in Magdeburg schlägt das Herz noch am rechten Platz, nämlich für die Bier-Trinker. Nur achtzig Cent für ein Sternburg - "null-fünf" natürlich...

Thorsten hat mir dieses Foto geschickt.

Donnerstag, 30. November 2006

Das tut auch mal gut

Heute früh gab's die Noten für die Präsentationen – ich war zwar nicht da, hab aber gehört, dass wir für unser Thema Fluchtsicherung 'ne 1,0 bekommen haben. Cool, das baut auf!

Dienstag, 28. November 2006

Dreiviertel Eins

Ein kurzer Blick auf die Zugriffsstatistik von diesem Blog zeigt fast 1.500 Abrufe seit Beginn, also seit einem Jahr. Aber eins macht mich immer noch neugierig: Wer guckt sich denn nun meine Seite aus "Santa Cruz de Tenerife, Spain" an? Eben gerade wieder, ungefähr um 12.45 Uhr.
Wer bist Du?

Montag, 27. November 2006

Hasen-GAU

In Teutleben ist es neulich Nacht zu einem GAU gekommen. Ein gerade frisch vollgepumpter Feuerwehr-Löschteich der 399-Seelen-Gemeinde in Thüringen wurde grob verschmutzt.
Das Drama begann, nachdem eine Erntefeier auf dem Land beendet war. Auf der Autofahrt ins nah gelegene Nachbardorf Hörselstedt musste die Person ihre Tochter angeblich mehrmals zum Anhalten auffordern, weil sie einen Hasen verschluckt hatte, der nun wieder raus wollte. Um keinen weiteren Schaden im Auto anzurichten hatte sie bereits einen steinigen Feldweg ausgewählt, der sich aber als zu klein erwiesen hatte, so dass der Hase nicht völlig heraus kam. Erst am Löschteich sollte sich der Hase in ganzer Pracht auf den Löschteich ergießen. Ihr männlicher Begleiter soll bei allen Taten zugesehen haben, aber dabei lediglich die Augenbrauen hochgezogen haben. Handelt es sich um eine Wiederholungstat? Augenzeugen berichten, es solle dort ein Geländer geben, woran sich die Unbekannte noch festhalten konnte, da sie sonst vermutlich selbst noch hinein gefallen wäre.
Die Reinigungsarbeiten der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr finden aufgrund der Geruchsbelästigung unter Atemschutz statt und dauern noch an. Über die Höhe der Schadenersatzforderungen konnte noch nichts gesagt werden – Stimmen sagten jedoch, sie hätte sich wenigstens den Löschteich im eigenen Dorf aussuchen können.

Glüüühwein

Mein Mitbewohner Andreas war über's Wochenende mal wieder da. Er hat immer in Zimmer 4 in unserer WG gewohnt, also gleich neben meinem. Aber jetzt gerade zieht er leider aus und geht nach Braunschweig - zum Arbeiten. Schade. Aber noch ist er ja mal da – und so hat er es gestern Abend auch geschafft, mich zum Glühweintrinken zu animieren. Eigentlich ist mir da gerade gar nicht nach, vor allem auch, weil auf diesem Weihnachtsmarkt am Alten Markt immer so typische Leute 'rumlaufen. Ähnlich wie in Hamburg auf dem Dom – "Kenner" wissen, wovon ich spreche.
Wir haben uns da jedenfalls an eine Bude gestellt und dann immerhin ganz leckeren Glühwein mit Schuß getrunken. Steffi aus meiner WG war auch dabei - und Andreas hat dort dann auch noch lauter Leute getroffen, Stefan und Sandra aus meinem Studiengang liefen uns plötzlich auch noch über den Weg, und nach vier Gläsern heißem Glühwein waren wir auch ziemlich gut angeschüsselt. Schön.
Und wie man sieht – auf dem Rückweg über den Breiten Weg hatte Andreas dann auch noch viel Freude...

ausgegruschelt??!

Für Studenten gibt's StudiVZ, eine sogenannte Community im Netz, wo man sich mit seinem Profil und dem Studiengang, Heimatstadt und so weiter anmelden kann – und da dann alte Freunde, neue Freunde oder was auch immer finden kann. Das kann auch sehr praktisch sein, weil man so einfach einige Leute nicht aus den Augen verliert, wenn jemand umzieht oder sich einfach nur die eMail-Adresse ändert. So weit - so gut. Heute scheint die Seite nun vom Netz genommen zu sein - ungefähr seit 13.30 Uhr jedenfalls erscheint bei mir jedenfalls nichts mehr. Hmmm.
Spiegel-Online hat einen aktuellen Artikel zu StudiVZ auf der Homepage – ob es was damit zu tun hat?
Und noch ein Link, der etwas zum Datenschutz bei StudiVZ und das augenscheinliche Problem für den totalen Ausfall aussagt...

Nachtrag: 19.00 Uhr – es scheint wieder zu gehen. Trotzdem sollte sich jeder überlegen, welche Infos und Daten er da einstellt, und was lieber privat bleiben sollte. Und das übrigens nicht nur dort...

Freitag, 24. November 2006

Kompliment?!

Caro hat mir gerade eine kurze Nachricht geschrieben:
Rico, du führst ein seltsames Leben...

Ja?
Wer findet das auch?
Warum?

Zwanzig vor Neun

Mit Glück bekomme ich auch etwas vom Sonnenaufgang mit – so wie hier zum Beispiel, der Blick aus meinem Fenster. Morgens um 8.40 Uhr. Sieht ganz schick aus, oder?

Donnerstag, 23. November 2006

Und wieder was geschafft

An der Tür von unserem Mathe-Professor hingen heute nun endlich die Noten für die letzte Matheklausur aus, Mathe-3. Ich wußte eigentlich, dass es knapp reichen sollte – und es ist eine 3,7 geworden. Schön. Nicht wirklich zum Angeben, aber immerhin – damit wäre wieder ein altes Relikt aus dem dritten Semester hinter mich gebracht. Und das befreit.

Außerdem habe ich heute die Präsentation über Fluchtsicherung gehalten – dafür hatte ich die ganze Nacht noch recherchiert und Sachen ausgearbeitet. Gerade ist wohl die Zeit der durchgemachten Nächte. Richtig Spaß gemacht hat das Zusammenschneiden einer Simulation über Personenströme, also wie sich Menschenmassen verhalten, wenn sie z.B. einen Ausgang suchen. Mit dem Mac lässt sich das alles so geil einfach bearbeiten – und am Ende habe ich den Film noch selber vertont... Diesmal hab ich mich auch mit einem Präsentationsprogramm von Mac beschäftigt, um den Vortrag nicht mit Powerp**** machen zu müssen. Und das geht natürlich auch alles viel viel besser.
Jedenfalls bin ich heute früh gegen acht mit der ganzen Ausarbeitung fertig geworden – es war gerade noch Zeit zu duschen, dann musste ich mich auch schon aufmachen. Und um 8.30 Uhr konnte ich an der Hochschule gleich alles wieder erzählen und loswerden. Und ich glaube, das ist auch ganz okay gewesen. Diesmal war die Menge allerdings etwas müde – aber ich denke, dass das an der Frühe gelegen hat. Nach dem Vortrag hat unser Professor noch ein paar seltsame Fragen gestellt, lief dann aber desinteressiert durch den Raum, während wir auf seine Fragen geantwortet haben. Der hat uns einfach nicht mehr zugehört.... Naja, jedenfalls hab ich das jetzt auch schon hinter mir – und das ist gut so.

Morgen steht nur die "Klausur" in Geoinformationssysteme an – da bin ich mir aber noch nicht sicher, ob die Prüfung wirklich so einfach wird, wie sie bisher klingt. Wir mussten vorher eine Belegarbeit abgeben – und sollen nun morgen einen Kreuzchentest machen. Naja, mal sehen, was passiert. Das ist jedenfalls morgen früh – und dauert auch nur 30 Minuten...

Dienstag, 21. November 2006

Zurück

Seit gestern Abend 22.30 Uhr bin ich wieder in Deutschland. Nach einem langweiligen Flug bin ich in Berlin-Schönefeld gelandet. Zum Glück war es nicht sooo kalt, wie ich gedacht hab'. Mit dem Bus bin ich dann zum Audi-Mann gefahren – und da stand dann auch mein kleiner A2. Auf dem Beifahrersitz lag auch die Rechnung – mann mann mann, für das Geld hätte ich auch ein anderes Auto kaufen können...
Heute sitze ich den ganzen Tag an der Hochschule, weil ich eigentlich gedacht hatte, dass ich eine Präsentation in "Gebäudesicherheit" über Fluchtsicherung halten muss. Aber heute steht nun ein Gastredner vor uns – und so ist jetzt doch noch bis Donnerstag Zeit. Gut.

Sonntag, 19. November 2006

Reich und Teuer

Eigentlich fing alles ganz friedlich an. Caro und ich sind zum Busbahnhof gelaufen und haben Tickets für Montag gekauft. Am Montag fliege ich ja von Madrid wieder zurück nach Berlin – und mit dem Bus kommt man halbwegs bequem in drei Stunden dahin. Am Busbahnhof haben wir uns dann mit ihrer Freundin Marleen getroffen. Wir sind dann zusammen etwas Essen gegangen, waren in 'ner Bar und haben Tee und Kakao getrunken, sind dann in die Bar mit dem komischen Billardtisch, haben ein bisschen 'was getrunken – und sind dann irgendwann noch zu anderen Erasmus-Studenten nach Hause gegangen. Auf dem Tisch stand eine Flasche Tequila – und viel Bier. Und kurz nachdem wir angekommen waren, machte einer der Spanier auch schon eine Liste fertig – ein Trinkspielchen. Jeder hat eine Karte gezogen – und irgendwer musste dann auch immer etwas trinken. Das war 'ne ziemlich lustige Runde – und so waren wir auch ziemlich schnell mehr als nur angetrunken.

Wir sind dann los gegangen, um irgendwo Tanzen zu gehen – und dann stand da erstmal die Polizei, die das Auto der Französin abschleppen wollten. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, aber angeblich haben sie mich zurückgehalten, weil ich die Jungs "aufmischen" wollte. Haha. Naja, jedenfalls waren wir dann in zwei Läden, haben da auch noch ein bisschen was getrunken – und ich muss völlig ausgeflippt sein, wenn man die Fotos von dem Abend sieht. Aber man sieht mich überall 'rumtanzen. Oh je. Wahrscheinlich war ich angestachelt durch das ständige "Rich"- und "RichMan"- rufen der Spanier, die sich nämlich darüber gefreut haben, dass Rico "reich" und Caro "teuer" heißt...

Naja, das Nach-Hause-Kommen war am Ende noch mal schwer, weil Caro und ich einen Berg rauf mussten. Aber dann sind wir auch gleich und ohne Umwege eingeschlafen. Also, ein lustiger Abend – auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern kann. Aber gut. Und dafür, dass das Foto hier links nach der Sause um 4.30 Uhr enstanden ist, sehen wir doch noch ganz gut aus, oder?

Bett voraus

Beim Spazieren- gehen durch Soria bin ich vorhin auch durch die Fuss- gängerzone in der Innenstadt gelaufen. Und plötzlich lief da ein großes Bett vor mir – mit zwei Menschen, die es getragen haben. Und hinterher lief noch ein kleiner Junge, vielleicht drei Jahre alt. Der hat sich die ganze Zeit eine Dose Fanta an die Backe gehalten... Seltsame Dinge passieren hier.

Keine Taschen

Per Zufall haben wir in Soria eine ganz lustige Bar gefunden, die nicht so verraucht ist und wo auch mal "normale" Musik gespielt wird – und nicht immer nur spanische Volksmusik. Für Caro gab's da viel leckeren Baileys zum vernünftigen Preis. Und ich hab' mich auch gefreut, weil ich weiter hinten einen Billardtisch entdeckt hab – und ich hätte Lust gehabt, mal wieder ein bisschen Billard zu spielen. Aber irgendwas war komisch – und jetzt weiß ich auch, was es ist: Der Tisch hat gar keine Taschen...
Was die Spanier wohl auf dem Tisch spielen? Kennt das einer von Euch?

Übrigens hatte man in dieser Bar genau sechzig Sekunden Zeit – Zeit, in der das Licht an war, wenn man als Junge auf die Toilette gegangen ist. Ich brauch' eigentlich nicht wirklich lange – wie machen die Spanier das nur?


Donnerstag, 16. November 2006

Was so geht

Ich bin immer noch in Soria. Und natürlich fährt jeden Tag das Löschfahrzeug von den Bomberos an uns vorbei. Lustig – und die haben hier keine Blaulichter, sondern gelbe. Sieht etwas seltsam aus. Aber einen dicken Hund oder irgendwas anderes zum Gucken hatten die bisher noch nicht – die fahren wohl einfach nur in der Stadt umher. Zu dritt übrigens nur.
Ansonsten machen wir hier nicht wirklich viel – aber das macht auch gerade nichts. Heute hat es zum Beispiel den ganzen Tag in Soria geregnet. Also hab ich ein bisschen was für die Hochschule gemacht, während Caro an der Uni studiert hat. Auf den Fotos sieht man einen verregneten Blick über Soria zu den Bergen und die Universität zur blauen Stunde. Caro hatte dann noch eine Stunde als Deutsch-Lehrerin an der Sprachschule, aber ihre Schüler sind schon wieder nicht gekommen. Und danach sind wir erstmal im Schwimmbad gewesen, das hier gleich um die Ecke ist. Da gibt's allerdings nur kurze Bahnen und man muss (!!!) mit Badekappe schwimmen. Aber die freundliche Schwimmmeisterin hat uns zwei Kappen geliehen. Ein Glück – kaufen wollte ich die sicher nicht.
Eben habe ich mir ein Bier aufgemacht, ein Cerveza, in hier üblicher Miniflasche mit 0,25l, von Amstel. Schmeckt okay. Und gleich werde ich mir noch eins gönnen – der Kühlschrank ruft mich schon...

Sonntag, 12. November 2006

Herbst

Es ist Herbst. In einem spanischen Cafè haben wir lecker gegessen – und auf dem Tisch lagen drei Blätter. Eins davon musste ich unbedingt fotografieren, weil es irgendwie cool aussieht. Und während in Magdeburg schon Frost und Kälte herrschen, ist es hier in Soria noch angenehm herbstlich warm. Das tut gut, denn eigentlich hab' ich auch gerade gar keine Lust auf Winter. Aber der nächste Sommer kommt ja bestimmt...

Partynacht

Am Donnerstag Abend hat es einer von Caros spanischen Mitbewohnern nach einer Partynacht zwar noch nach Hause geschafft – aber alles weitere war dann offensichtlich schon zu viel... Hehe! :-)

Samstag, 11. November 2006

Spatzen in Madrid

Nach meiner Ankunft in Madrid sind Caro und ich noch ein bisschen durch die Stadt spaziert. Da die Schließfächer am Busbahnhof alle belegt waren, musste ich mit dem ganzen Gepäck durch die Stadt ziehen. Das sah ein bisschen Pennner-mäßig aus – der kleine Rollkoffer von Steffi und darüber die blaue Ikea-Tasche mit 'ner großen Bettdecke drin... Aber egal, schlimm war es auch nicht. Jedenfalls waren wir auch in einem Park – und da haben wir uns an den See gesetzt. Und plötzlich kam eine Schar an Spatzen angeflogen – das waren bestimmt mehr als 100 Vögel. Die haben sich hingesetzt und Caro angeguckt. Und als sie ein paar Kuchenkringel herausgeholt hat und auf die Hand gelegt hat, sind sie fast alle losgeflattert und nacheinander auf ihrer Hand gelandet - und haben gepickt und gefressen... Was für ein Spaß!

Freitag, 10. November 2006

Landy für Felix

Und mal wieder 'was für Felix: Auf meinem Spaziergang durch Soria hab' ich an einem Haus einen alten Land Rover entdeckt, der hinter dem Grundstück auf der Wiese stand. Aber sicher blutet einem Fan dabei das Herz, wenn man sieht, dass das Auto hier einfach so 'rumsteht, nicht gepflegt wird sondern einfach verrottet. Aber es erinnert mich an die coolen Zeiten – mit Felix auf dem Truppenübungsplatz in Dänemark, die Fotoserie auf dem Containerterminal in Hamburg, oder einfach nur unsere Fahrten zum Alarm... Schick.

Soria, erster Tag

Gestern war nun mein erster Tag in Soria. Ich konnte erstmal ausschlafen und mich von den letzten Tagen erholen. Am Nachmittag sind Caro und ich dann zusammen zur Uni losgegangen. Die neue Uni ist nicht weit weg von Caros zu Hause, in zehn Minuten ist man schon da – allerdings ist sie oben auf einem Berg – da muss man erstmal rauf. Von dort kann man dann ganz gut über die Stadt gucken – und auf der anderen Seite sind noch mehr Berge. Und der Fluss Rio Duero, den wir auch schon in Porto gesehen haben. Caro hatte jedenfalls zwei Stunden Spanisch – und ich bin dann in der Zeit ein bisschen spazieren gegangen. Erst hab' ich mir die Stadt von oben angeguckt, dann bin ich den Berg runter gewandert und einfach irgendwo langgegangen. Die Sonne hat geschienen und es war richtig warm. Das tat richtig gut. Und die Landschaft sah schon schön herbstlich aus. An meinem Weg bin ich an zwei kleinen Häuserchen vorbeigekommen. An einem rauchte sogar der Schornstein, aber Leute hab ich nicht gesehen. Irgendwann bin ich erst einen Berg hoch, und dann an der Straße wieder nach Soria reingegangen, am Bahnhof vorbei, zum Supermarkt. Nach zwei Stunden bin ich wieder an der Uni gewesen – und hab Caro wieder abgeholt. Wir waren kurz einkaufen, und dann sind wir in die Sprachenschule, wo Caro drei Spaniern Deutsch beibringt. Aber sie sind alle nicht gekommen, weil sie wohl länger arbeiten mussten. Schade.
Am Abend waren wir dann in der Stadt unterwegs - im Nachtleben. Zuerst haben wir einen Laden gesucht, wo wir was zu Essen bekommen, aber dafür waren wir wohl etwas spät. Aber dann haben wir doch noch einen Sandwich-Laden gefunden. Der Mann hinter dem Tresen war etwas unfreundlich, aber wir haben dort ein Baguette mit was drauf gegessen – und das war lecker.
Nach dem Essen haben wir uns eine Bar gesucht - aus der ersten sind wir sofort wieder rausgegangen, weil sie uns nicht angemacht hat. In der zweiten Bar haben wir dann schon mal ein kleines Bier getrunken. Und in der dritten Bar sind wir dann geblieben. Da gab's Baileys für Caro und Bier für mich. "Tandem" hieß der Laden – und da haben wir uns wohl gefühlt – normale Leute, gute Stimmung. Als wir da dann raus sind, hat Caro noch ein paar Mitstudenten getroffen, mit denen wir dann noch in einen Tanzschuppen gegangen sind, der rappelvoll war. Und von dort aus sind wir dann wieder nach Hause und ins Bett. Schön!

Donnerstag, 9. November 2006

Oma geht surfen!

Außer den vielen Studiensachen beschäftige ich mich gerade mit einer ganz anderen Sache. Ich habe mich gefragt, warum Jenny eigentlich nicht selber ins Internet geht. Sie will immer so viel wissen und recherchieren – und das Netz bietet dafür ja hervorragende Möglichkeiten. Und außerdem denke ich, dass sich die Kommunikationsform von heute eben geändert hat. Ich finde richtige Briefpost auch cool – aber genauso cool finde ich es, einfach mal zwischendrin kurz eine Nachricht zu schreiben und auch zu bekommen. Dazu habe ich Jenny mal befragt – und sie ist der Sache ziemlich aufgeschlossen, auch, wenn sie bisher ja noch überhaupt nichts mit Computern im Sinn hatte. Das Projekt "Oma geht surfen!" ist entstanden.
In einer Kleinanzeige habe ich einen kleinen gutaussehenden iMac gefunden – der nun auch schon seit einiger Zeit bei ihr in der Wohnung steht. Nur die Einwahl über Telefonleitung und Modem ist ja immer mit ein bisschen klicken und umstöpseln verbunden, und das Telefon wäre dann auch lahmgelegt - also musste ein DSL-Anschluss her, damit das Internet dann auch wirklich Freude macht. Der Anschluss wurde nun gestern Abend angeblich auch geschaltet – und Amboss hat sich angeboten und wird ihr heute Abend die neuen Geräte anschließen – und dann auch den iMac ans Netz legen. Cool.
Jetzt muss Jenny nur noch lernen, wie sie mit der Maus umgeht, was sie damit anstellen kann – und und und. Macht sie den iMac an, geht automatisch Firefox mit dem Suchfenster von google.de auf - und natürlich Skype, damit wir ihr dann auch mal 'ne Nachricht schicken können. Ich bin gespannt, wie es klappt – und wann sie wohl die erste Skype-Nachricht selber verschickt. Eigentlich ist es leicht zu lernen – aber dazu braucht es sicher auch noch Hilfe. Und wenn sich jeder, der Jenny besucht, mit ihr eine Stunde lang mit dem Computer beschäftigt, geht es sicher viel schneller als wir alle meinen. Ich denke da an Clarissa, Michael, Sigurd, Gaby, Antje, Rudolf, Christine, ... Seid dabei – macht mit beim Projekt "Oma geht surfen!"

Mittwoch, 8. November 2006

Geschafft (2)

Geschafft. Im Oktober hab' ich ja einen Flug zu Caro nach Spanien gebucht – und jetzt sitze ich tatsächlich auch schon hier in Madrid am Flughafen und schreibe. Caro kommt auch bald mit einer Freundin per Bus aus Soria, um mich und den Freund der Freundin abzuholen.
In der Nacht hab ich leider nicht geschlafen, weil mich erst Sandra noch besucht hat und mir Unterlagen für Strömungsmechanik mitgebracht hat, und dann bin ich um zwei los in Richtung Berlin, hab das Auto in der Nacht bei einer Werkstatt vor die Tür gestellt, damit sie endlich das leidige Problem der ständig und ungewollt losgehenden Alarmanlage lösen, dann hatte ich Glück, dass direkt vor dem Autohaus auch noch eine Bushaltestelle für den Aiportbus war, der dann auch eine Stunde später kam, dann war da der Busfahrer, der die 10-Euro nicht klein machen konnte, also bin ich einfach so mitgefahren, und dann war ich ziemlich früh am Flughafen, hab früh einchecken können, und bin dann glücklich und zufrieden ins Flugzeug gestiegen. Im Flieger hab ich dann versucht zu schlafen, aber die Sitze sind so eng zusammengestellt, dass ich nur schräg sitzen konnte und meine Beine nicht wirklich parken konnte. Also für 'nen noch längeren Flug ist das nix.
Jetzt sitze ich hier jedenfalls in der Cafeteria, strecke endlich meine Beine aus und trinke einen spanischen Ananas-Saft - und freu mich riesig, endlich meine Pubbe wieder zu sehen... :-)


Geschafft (1)

Geschafft. Gestern am späten Nachmittag hab' ich die hoffentlich letzte Mathe-Klausur geschrieben: Differentiale, Mehrfachintegrale, Wahrscheinlichkeitsrechnung, und und und. Mit Sicherheit wird es diesmal keine Eins*, eher reicht es diesmal gerade so zum Bestehen – aber das ist jetzt und heute auch gut. Seit ich diese Klausur hinter mir habe geht's mir auch entschieden besser.
Direkt danach wollte ich mich noch mit Ivo zum Schwimmen treffen, aber ich war wohl zu spät – wir haben uns verpasst. Dafür war die Schwimmhalle fast leer und ich hab' dann so ein paar Runden gedreht. Praktisch war noch, dass scheinbar das Kassensystem ausgefallen war – und sie mir den Besuch nicht von meiner Guthabenkarte abgezogen haben. Sehr gut – jeder Euro zählt.

* Bei Mathe-1 hat es ja geklappt: Erst gab's 'ne fünf, dann hab ich die Klausur nochmal geschrieben – und zack - gab''s 'ne 1,3.

Samstag, 4. November 2006

Es geht weiter

Das Rad dreht sich ja bekanntermaßen auch immer weiter - und ich hab' nun endlich wieder ein paar Sachen online gestellt. Da sind auch noch einige Sachen aus dem September dazugekommen, die bisher nicht zu sehen waren. Wer's sich angucken will: Oktober 2006
Alles Neue wie immer hier und "gaaaaaanz weit oben" :-)

Profi

Als ich neulich in Berlin war, hat mich Silvia spontan fotografiert - und ich hab versucht, sie im gleichen Moment auch zu knipsen. Das hat aber nicht geklappt, ich hatte nämlich "sehr professionell" das Blitzladekabel direkt vor der Linse... Aber gut. Also hier mal ein Foto von mir.

Samstag, 21. Oktober 2006

Bier

Gerade scheint der Becks-Green-Lemon-Flash bei uns in der WG wieder abzunehmen, denn - wir trinken wieder Bier. Also Richtiges! Und in Halbliter-Flaschen, da es die kleinen 0,33l-Buddeln hier im Osten fast nicht gibt.
Passend dazu habe ich bei Sandras Kirmes vor einer Woche dieses Plakat entdeckt...

Freitag, 20. Oktober 2006

Flug gebucht

Gestern Abend hab ich einen Plan gemacht, nachdem ich jetzt ungefähr weiß, wie die nächsten Wochen aussehen. Am ersten November werde ich die Präsentation über Hochwasser-Simulationstools halten, die ich mit Anne, Bernward, Ivo und Olaf gerade mache, die Präsentation zum Thema Fluchtsicherheit sollte bis dahin auch fast fertig sein – und am siebten November schreibe ich nocheinmal (zum letzten Mal!) Mathe-3. Bis zur Zulassungsklausur in Strömungsmechanik ist es dann noch etwas hin – die ist irgendwann im Dezember dran. Also hab ich einen Flug gebucht – juhuu – und fliege jetzt am 8.11. von Berlin nach Madrid – und komm' am 14.11. wieder zurück. Caro hab' ich's natürlich auch sofort erzählt – und nun freuen wir uns beide schon tierisch darauf... Wunderbar!

Dienstag, 17. Oktober 2006

Büroschlampe


Die große Suchmaschine goo*** ist ja 'ne tolle Sache. Immerhin kann man so einige Sachen im Netz suchen – und mit Glück findet sie auch etwas, mit dem man dann etwas anfangen kann. Super ist auch, dass kleine Rechtschreibfehler erkannt werden, und gleich oberhalb der Ergebnisse ein roter Hinweis mit einer korrigierten Suchanfrage erscheint. Tippt man beispielsweise "hambrug" ein, findet goo*** lauter Einträge – fragt aber "Meinten Sie: hamburg".
Heute hat mich ein Mitstudent auf einen anderen Hinweis aufmerksam gemacht – er meinte, gib mal "Bürotischlampe" ein. Die Ergebnisliste ist voller Einträge mit Bürotischlampen – trotzdem wird man gefragt "Meinten Sie: büroschlampe"...

Montag, 9. Oktober 2006

Blindgänger gefunden

Heute nachmittag hab ich mich mit Anne, Ivo und Olaf getroffen, weil wir endlich unser Projekt abschließen wollen. Um ein bisschen Ruhe zu haben, sind wir in die Uni-Bibliothek gegangen. Da darf man allerdings keine Taschen und Rucksäcke mit rein nehmen – zuerst geht man also in den Keller, wo Schließfächer sind, und räumt seine Sachen in einen Plastikkorb. Den darf man dann wieder mit reinnehmen. Wir also runter, alles umräumen, wieder raufgehen - und just, als wir die Treppen rauf wollen, springt uns eine ältere Dame entgegen: Wir können jetzt nicht mehr rein, weil, naja, also – ach, ich kann's ihnen ja auch sagen, ne Bombe..."
A ha. Eine Bombe. Oben sitzen sie alle noch, keine Polizei, keine Feuerwehr, nichts. Wir haben schon gedacht, bestimmt ist es nur ein Rucksack oder so, der angeblich niemandem gehört. Ein schlechter Erstsemester-Scherz. Aber gut.
Unsere Projektbesprechnung haben wir dann in einem leeren Übungsraum an der Uni gemacht. Zwei Stunden später bin ich dann noch mit der Kamera los – denn sie hatten direkt an einem Hochhaus tatsächlich eine Bombe gefunden. Eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg. Mit dem Kickboard bin ich dann von Absperrung zu Absperrung gerollert – auf der Suche nach dem Einsatzleiter, um ein Foto vom Sprengmeister mit der Bombe zu machen. Lauter Polizisten, die alle gesagt haben, das ich das vergessen könne. Über Funk würden sie auch nicht nachfragen. Und sie würden mich nicht durchlassen. Zwei Stunden habe ich gebraucht, dann hab ich einen Weg zum Einsatzleiter gefunden – durch zwei Wohnblocks durch. Und dann war es kein Problem – er hat mich mitgenommen. Schick – es geht also doch. Die Sprengmeister waren auch ganz nett, wollten dann aber doch nicht mehr für ein Foto an die Bombe gehen, weil sie nur einen von zwei Zündern entfernen konnten – der Blindgänger damit also noch gefährlich war. Gut, das versteh ich. Nur zu gerne wäre ich an den ganzen Polizisten nochmal vorbeigerollert – mit dem Gewinner-Blick, dass ich es doch geschafft habe. Aber die wurden wohl just gerade abgelöst – und so bin ich dann nach Hause gefahren...

Sonntag, 8. Oktober 2006

Guter Anfang

Der Tag fängt gut an. Heute ist Montag - auch an der Uni hat nun heute das Semester angefangen. Eigentlich hätte ich schon einen Wahlpflichtkurs haben sollen – aber der findet wohl erst ab nächster Woche statt. Dafür bin ich um 13 Uhr an die Hochschule gefahren – heute wäre "Schadensfälle Geotechnik" dran gewesen. Gewesen deswegen, weil am Schwarzen Brett ein Zettel hing, dass der Kurs heute noch nicht stattfindet. Also war ich ganz umsonst unterwegs. Hmm. So bin ich dann zur Uni gefahren und hab erstmal in der Mensa gegessen.

Donnerstag, 5. Oktober 2006

Letztes Semester?

Oktober 2006 – das bedeutet, das nächste Semester hat angefangen. Jetzt bin ich tatsächlich schon im siebten Semester - unfassbar. Für einige aus meinem Studiengang ist dies auch schon das letzte Semester. Wer alle Prüfungen geschafft hat, kann demnächst mit der Bachelorarbeit anfangen. Aber – ein Glück – ich darf noch länger bleiben... Ich hab noch ein paar Prüfungen offen, die noch immer eine echte Herausforderung für mich sind: Strömungsmechanik, Thermodynamik – und auch noch ein paar andere, die aber zu schaffen sind. Aber insgesamt auch acht Semester gebraucht zu haben ist für mich okay. Also – los geht's...

Dienstag, 3. Oktober 2006

Dendemann

Auf der Suche nach einem geilen Konzert, was ich, wenn Caro schon nicht mitkommen kann, wenigstens zum Fotografieren angucken könnte, bin ich bei Jan Delay gelandet – der am 10.10. in Leipzig im Werk2 auftritt. Cool. Da hab ich vor zwei Jahren schon Fettes Brot fotografiert. Aber bis dahin ist es ja noch ein Weilchen – und da hab ich gleich noch was gefunden: Dendemann. Der war gestern gerade in der Moritzbastei – die ist auch in Leipzig. Da bin ich am Abend schnell hingefahren. Leipzig ist ja nur etwas über eine Autostunde weg von Magdeburg. Und Dendemann ist ja zum Beispiel auf "Nordisch By Nature" zu hören. Also deutscher HipHop nach meinem Geschmack. Darauf hatte ich Lust. Wo die Moritzbastei war, wußte ich noch aus der Zeit, als ich mein Praktikum bei der Flughafenfeuerwehr gemacht hab. An manchen Abenden bin ich da nämlich einfach nach Leipzig in die Stadt gefahren – und hab mich 'rumgetrieben.
An der Abendkasse war eine endlos lange Schlange, obwohl ich schon eineinhalb Stunden später dort war. Direkt an der Kasse hat man mich dann einfach reingewunken – meine Kameratasche war scheinbar meine Eintrittskarte. Schön.
Der Saal war so eine Art Rundbogen, gemauert, nicht groß. Da war vielleicht Platz für 500 Leute. Aber umso besser, so kamen die echten Fans direkt bis an die Bühne.
Für die Fotos war es etwas zu dunkel in dem Laden, aber einige Bilder sind ja doch noch was geworden. Und ich hatte Spaß.

Sonntag, 1. Oktober 2006

Die Henne ist tot

Mitten in Berlin kommt eine SMS von Andreas: Schlechte Nachrichten – einer von Caros Vögeln in tot. Ein kurzer Anruf bei ihm - und es ist die Henne. Au weia. Was nun? Und was ist mit dem Jungen? Wer kümmert sich nun um das Küken? Wie erzähle ich das Caro, die ja jetzt seit einer Woche in Spanien ist - und es noch nicht sonderlich gut läuft?
Ich bin dann also erstmal sofort zum Auto gelaufen und hab mich auf den Weg nach Magdeburg gemacht. Die Fahrt über die Autobahn hat ewig gedauert - eineinhalb Stunden. Und ich hab immer nur daran gedacht, was jetzt wohl mit dem Küken sein wird. Wielange es wohl schon nichts mehr zu fressen bekommen hat. In Magdeburg angekommen bin ich noch schnell in eine Apotheke - kleine Spritzen kaufen. Dann ab nach Hause. Und da lag sie, tot - die Henne... Und im Nest lag das ausgehungerte Küken, aber es lebt. Der gelbe Hahn hat sich leider überhaupt nicht um das Kleine gekümmert. Also schnell in die Küche, Aufzuchtfutter einweichen. Das hatte Caro zum Glück schon mal gekauft, als normales Futter. Körnerfutter kann das Küken ja auch noch nicht ab. Warten bis das Futter durchgeweicht ist, dann mit der Spritze aufziehen, und dann ganz vorsichtig ab damit in den kleinen Schnabel, den das Küken weit aufgesperrt hat... Es ist ja noch so winzig, gerade mal 11 Tage alt.

Aber was nun, wie geht es weiter? Werd' ich das Küken durchfüttern können? Wird es durchhalten? Was muss ich noch tun, damit es groß und stark und ein richtiger Kanarienvogel wird? Das Internet musste herhalten - lauter Tierforen. Auf der Suche nach Tipps findet die große Suchmaschine lauter Witzeseiten. Verdammt. Nicht das, was ich gerade brauche. Später finde ich was, nicht viel - aber gut. Jetzt hab ich bei Caro angerufen, ihr davon erzählt. Wir trauern um die Henne - und stärken jetzt ihr Küken.

Termin in Berlin

Am Donnerstag und Freitag war ich in Berlin. Da hab' ich zwei Tage lang für den Feuerwehrverband fotografiert. Die Fotoaction fand an der Feuerwache Tiergarten statt - in direkter Nähe zum Reichstag und dem neuen Hauptbahnhof. Ein Anbau an ein bestehendes, altes Gebäude, das nun von Feuerwehr und Polizei zusammen genutzt wird.*
Ich sollte MdB's foto- grafieren, die im Korb der Drehleiter über Berlin gucken konnten - und im Hintergrund der Reichstag zu sehen war. Das ging nur durch eine winzig kleine Dachluke der Feuerwache – und der Weg dorthin war nur durch krabbeln und kriechen zu schaffen. Der Dachboden war voll mit Rohren und Kabeln – und das Fenster sicher eigentlich gar nicht dafür gemacht, das dort jemand rausguckt... Aber gut, die Fotos sind am Ende sehr gut geworden - dafür hat sich der Aufwand gelohnt.
Geschlafen hab ich später im Ibis Hotel am Prenzlauer Berg. Das war eher ein langweiliges Hotel - aber ich hatte mich wenigstens auf's Frühstücksbuffet am nächsten Morgen gefreut. Doch das war eine glatte Enttäuschung: Labberige Brötchen, langweilige Sachen zum 'Raufmachen - ich bin schnell wieder gegangen.
Ein paar Gruppenfotos standen für heute noch auf dem Zettel, danach noch ein paar Einzelfotos von Feuerwehrchefs aus allen Bundesländern.
Als ich mit Knipsen fertig war, wollte ich mich mit Jelke treffen. Die hatte aber noch was vor - und so haben wir uns für später verabredet. Und Ambo$$ wollte sich auch auf den Weg nach Berlin machen - und dann wollten wir uns alle zusammen treffen und weggehen. Bis dahin bin ich ein bisschen zu Fuß durch Berlin gelaufen - am Reichstag vorbei, durchs Regierungsviertel, an der Spree entlang. Das ist alles ganz schön beeindruckend, was da gebaut wurde. Schick. Hat mir gefallen. Durch's Brandenburger Tor bin ich natürlich auch nochmal gelaufen – darumherum waren sie gerade damit beschäftigt, die "Tag-der-Deutschen-Einheit-Feier" aufzubauen und vorzubereiten.
Irgendwann bin ich müde geworden - und da wir uns sicher nicht vor 23 Uhr treffen würden, hab' ich mir einen Parkplatz in einer ruhigen Straße gesucht - und ein Nickerchen gemacht. Scheinbar war ich aber so fertig und erledigt, dass ich erst nachts um vier wieder aufgewacht bin... :-o
Ich hab dann noch ein paar Stunden länger im Auto gepennt - und mich dann (mal wieder) auf ein Frühstück gefreut - dann wenigstens jetzt mit Ambo$ und Jelke. Aber die Stimme von JP sprach eine andere, tiefe, unausgeschlafene Sprache. Also vielleicht später. Na gut. Ich bin in der Zeit zu Conrad Elektronik gefahren, weil es so einen Laden ja nicht in Magdeburg gibt. Und dann kam eine SMS von Andreas aus meiner WG – mehr dazu im nächsten Text...

* Früher sollen in dem alten Teil der Feuerwache die ganzen Goldvorräte der Juden gesammelt worden sein. Keine gute Vorgeschichte...


Dienstag, 26. September 2006

Acht Tage alt

Caros Kanarienvögel haben Junge bekommen. Am letzten Dienstag früh ist aus einem der fünf Eier ein Küken geschlüpft - winzig klein und nicht wirklich schön. Nur einen Tag später ist auch ein zweites Küken geschlüpft, das aber nicht überlebt hat. Und die drei anderen Eier waren nicht befruchtet. Dafür wird das erste Junge jeden Tag größer und stärker. Die Henne sitzt immer noch stolz im Nest und wärmt das Kleine, das ab und zu seinen Schnabel in die Luft streckt und gefüttert werden will. Das macht die Henne natürlich auch - sie frisst ziemlich viel und würgt es dann dem Küken in den Rachen. Das ist ganz schön spannend mitanzusehen. Heute nun ist schon der achte Tag im Kükenleben - und so langsam macht es auch seine Augen schon auf. Auf dem Rücken und an den Flügeln kann man schon sehen, dass da bald Federn wachsen werden.
Mal sehen, wann es sich zum ersten Mal aus dem Nest traut...

Sonntag, 24. September 2006

Zwei Monate später...

Diese unerwartete Pause hat jetzt selbst mir zu lange gedauert. Und Felix hat per Mail geschrieben, dies sei ja gar kein Blog mehr - sondern vielmehr eine Blockade...*
Seit gestern nachmittag bin ich wieder in Magdeburg - und so werde ich hier wieder regelmäßig schreiben.


Was in den letzten Wochen passiert ist?

  • Magdeburg, es ist zu heiß, Lethargie, nichts geht mehr, letzte Klausur.
  • Greifswald, eine Woche Ostseestrand, Caro und Meer.
  • Irland, zwei Wochen mit einer riesengroßen Familie, viel Action, Baden im Atlantik.
  • Hamburg, vier Wochen arbeiten, viel arbeiten, schlafen - und leider kaum Freunde getroffen
  • Greifswald, Caro fährt bald nach Spanien, lustige Mensaparty, zu viel Alkohol, selbstgemachtes Sushi, Kanarienvögel bekommen Junge
  • Berlin, Caros Abflug nach Soria, Tränen, sie bleibt 10 Monate da zum studieren
  • Magdeburg, mein Zimmer ist unordentlich, Anita ist ausgezogen, endlich wieder Becks Green Lemon trinken

* Felix war übrigens der Einzige der sich "beschwert" hat, dass hier so lange nix mehr zu lesen war.

Mittwoch, 19. Juli 2006

26°C um Mitternacht

Gerade ist Mitternacht – und es ist immer noch brüllend warm. Tagsüber ist es mir sowieso schon viel zu heiß – und heute kühlt es nicht mal zur Nacht wenigstens ein bisschen ab. Sechsundzwanzig Grad sind da draussen immer noch – in Kairo ist es gerade genauso heiß. Sollte mich nicht wundern, wenn die Ägypter bald zum Urlaub machen nach Magdeburg fliegen würden – hier gibt's zwar nicht das Meer, aber schöne Seen zum Baden gehen. Zum Beispiel den Neustädter See, der gar nicht weit weg von meinem Zuhause ist. Gestern Abend war ich da noch schnell eine Runde schwimmen, bevor die Sonne untergegangen ist. Cool.
In meinem Zimmer steht die Hitze jedenfalls. Und da helfen die beiden großen Ventilatoren auch nicht wirklich viel. Aber wie passend eigentlich, dass ich nachher eine Klausur in Verbrennungstechnik schreiben soll...

Dienstag, 18. Juli 2006

Freund und Helfer

Manchmal kommt es alles auf einmal. Zuerst wird Caro auf dem Weg von der Hochschule nach Hause von der Polizei angehalten. Sie ist zu schnell gefahren, da, wo man nur 50 fahren durfte, ist sie 66 km/h gefahren– man hat sie mit dem Lasergerät erwischt. Abzüglich der Toleranz waren es dann noch 63 km/h – das macht 25 Euro. Gut. Das passiert schon mal.

Ein paar Tage später hab' ich einen Zettel an der Windschutzscheibe – von der Polizei. Meine Abgasuntersuchung sei abgelaufen, und ich solle alles in Ordnung bringen UND eine Strafe von 15 Euro bezahlen. Hmm. Eigentlich ist meine AU bis Januar 2007 gültig – aber sie haben mir scheinbar eine falsche Plakette aufgeklebt. Also fahr ich zum Polizeirevier, nehme alle Papiere mit – und den Zettel mit der AU, auf der ja steht, wann sie gemacht wurde und bis wann sie gültig ist. Das Revier war karg und langweilig eingerichtet. Ich kam in so einen kleinen Raum – nur zwei Türen und ein großes Fenster, durch das ich einen Polizisten sehen konnte. Über eine Sprechanlage hat er dann mit mir gesprochen. Wobei gesprochen eigentlich falsch ist, weil er überhaupt nicht mit mir geredet hat – und auch nicht hören wollte, was ich ihm zu sagen hatte. Stumm hat er meine ganzen Papiere genommen – und dann hat es erstmal gedauert. Durch's Fenster konnte ich ja immer noch sehen, was passiert. Und es kamen immer mal wieder andere Polizisten, die sich meine Papiere grimmig anguckten, sich dann untereinander kurz austauschten, dann wieder die Papiere anguckten – und dann einfach alles weglegten. Hmm. Irgendwann kam ein netter Polizist aus der zweiten Tür heraus – und hat tasächlich mit mir geredet. Er fährt öfter mal auf den Parkplatz an der Hochschule, weil da angeblich öfter mal was passiert. Und dabei hat er auch gleich mal auf die abgelaufenen Plaketten geachtet. Aha. Naja, jedenfalls war jetzt in zwei Minuten alles klar – und er gab mir alles wieder zurück und sagte, dann sei ja alles erledigt. Schick. Warum nicht gleich so?

Die dritte Geschichte hat auch mit der Ersten zu tun – nur, dass sie eine Woche später spielt. Und diesmal hat es mich erwischt – an haargenau der gleichen Stelle, mit der haargenau gleichen "schnellen" Geschwindigkeit. Und scheinbar auch mit den gleichen Polizisten – der eine Polizist meinte dann nämlich auch zu mir: "Den Wagen hatten wir neulich schon." Hehe.

Santa Cruz de Tenerife

Natürlich habe ich auch eine Web-Statistik, die mir darüber Auskunft gibt, wieviele Leute so meinen Blog lesen. Seit es meinen Blog gibt, waren jetzt schon mehr als 850 Besucher hier – und ich bin gespannt, wann der tausendste Besucher registriert wird. Was mich aber neugierieg macht: Irgendjemand guckt ab und zu auf diese Seite – und kommt von den Kanarischen Inseln, aus Teneriffa. Wer bist Du? Die einzige, die ich mit Teneriffa in Verbindung bringe, ist Bettina. Also – ich bin gespannt, ob sich das Rätsel löst...

Spannend

Gestern ist ja das Space-Shuttle "Discovery" wieder auf der Erde gelandet. Etwa eine Viertelstunde vorher hab' ich einen Link auf der Seite von Spiegel-online gefunden. Schwupps, war ich auf der Internet-Seite der NASA, auf der man die Landung komplett Live miterleben konnte. Ich konnte also den Anflug aus der Sicht des Piloten beobachten, mit eingeblendeten Instrumenten. Und man hat die ganzen Kommentare gehört, die gefunkt wurden. Das war echt spannend. Und kurz bevor das Shuttle dann auf der Landebahn aufgesetzt hat, konnte man richtige Kamerabilder vom Landen sehen. Nach der Landung hat es noch viele viele Minuten gedauert, bis sich überhaupt jemand dem Shuttle genähert hat – ich schätze mal, weil es direkt nach der Landung noch viel zu heiß ist. Es wurde auch ein Bild gezeigt, das von einer Wärmebildkamera gemacht wurde: Da konnte man die ganzen heißen Stellen ganz genau erkennen. Und in einer Ansicht von vorne konnte man die vor Hitze wabernde Luft sehen, dann das gelandete Space-Shuttle – und dahinter die ganzen Autos von der Feuerwehr und von den Service-Kräften. Es war jedenfalls alles ziemlich aufregend.

Die Space-Shuttle-Starts fand ich schon als kleiner Junge interessant – und ich würde mir gerne mal so einen Start aus der Nähe ansehen. Am liebsten würde ich natürlich gerne mal mitfliegen – und die Erde von oben angucken. Da bekommt man ganz sicher ein völlig neues Gefühl davon, wie wertvoll die Erde ist – und wie schön sie ist!

Die Landung kann man sich in Kurzform hier ansehen – mit dem RealPlayer (2:10 min).

Samstag, 15. Juli 2006

(Über-) Mutig?

Letzte Nacht höre ich erst Martinshorn – kurz darauf fahren zwei kleine Feuerwehrautos in Richtung Handelshafen. Als dann kurze Zeit später auch der Gerätewagen Wasserrettung um die Ecke gefahren ist, hab ich mich natürlich schnell angezogen und bin mit Kamera bewappnet 'rübergefahren. Am Elbufer angekommen standen ganz viele junge Leute 'rum, die Feuerwehr brachte ihr Kleinboot mit Seilen herunter ins Wasser. Was war passiert? In der Nähe haben Schüler das Ende der 10. Klasse gefeiert. Und zwei Jungs sind dann erst zum Ufer, dann die Treppen zum Wasser herunter gegangen – und haben sich dann in der Dunkelheit einfach ins Wasser gestürzt.
Die Feuerwehr hatte reichlich Mühe, die sturzbetrunkenen Jungs erst ins Boot zu bekommen – und dann später auch noch wieder an Land zu ziehen. Aber die beiden haben Glück gehabt – die Strömung der Elbe hier sollte man nicht unterschätzen: Vor einigen Monaten ist ein Mann tagsüber und an gleicher Stelle auch ins Wasser gesprungen – aber nicht wieder aufgetaucht...