Donnerstag, 15. November 2007

Suchbild

Neulich war ja wieder mal Sturmflut in Hamburg. Zur Ablenkung hab' ich mit Caro einen Tagesausflug zum Hochwasser gemacht. Zum Ansehen ist's ja immer schick - so am Tage, und dann war es ja auch echt richtig viel Wasser. Am Fischmarkt hab' ich ein Suchbild fotografiert - wer findet's 'raus? ;-)

Samstag mittag gibt's Bier

Die Zeit wird knapp - Samstag früh ab neun sitzen wir im Hörsaal der Uni und schreiben drei Stunden lang die Thermodynamik-Klausur. Mal sehen, ob's klappt. Einiges Wissen ist da, einiges Wissen fehlt noch. Aber wir sitzen ordentlich von früh bis spät in der Galerie und rechnen. Und nach der Klausur machen wir erstmal ein Bierchen auf - egal, wie's gelaufen ist.

Dies mal kurz als Lebenszeichen - ich hoffe doch, dass das Leben danach wieder spannender und bunter wird. Und dann kommt auch wieder mehr Elan, hier ein paar Geschichten zu erzählen...

Montag, 29. Oktober 2007

Amerika

Pünktlich zu Mittag habe ich André getroffen, der von günstigen Flügen nach Amerika erzählt hat. Das haben wir natürlich dann später auch mal im Internet nachrecherechiert - und richtig. Für 380 Euro kommt man hin und zurück nach New York. Nicht schlecht. Ich war ja noch nie dort, André auch noch nicht. Nur Caro war ja schon einmal dort, aber sie ist auch wie wild aufgesprungen, als sie davon gehört hat. Eigentlich sollte man sofort zuschlagen und buchen. Wenn da nicht noch die Bachelorarbeit warten würde... Und nun?!

Freitag, 12. Oktober 2007

Strööööömung :-)

Seit einigen Tagen schon renne ich ins Gebäude der Strömungsmechaniker, um zu sehen, ob die Ergebnisse der Klausur aus dem September aushängen. Aber sie hingen immer noch nicht aus. Mit André bin ich dann zu Herrn Dr. Sch. gegangen, der die Übungen mit uns gemacht hatte. Und er hat uns dann auch gesagt, dass er die Ergebnisse schon hätte, aber erst am Montag aushängen wird. Mit ein wenig Überredungskunst hat er dann seine Unterlagen herausgeholt – und wir haben beide eine zwei-komma-null. Wie geil. Da hat sich das viele Lernen also doch gelohnt.
Und damit ist jetzt echt nur noch eine Klausur offen – und die ist im November. Aber die schaffen wir jetzt auch noch...


Samstag, 22. September 2007

Fertig mit Strömung

Na endlich - die Klausur in Strömungsmechanik scheint geschafft zu sein. Gestern früh um acht Uhr ging's los - im Hörsaal 5 an der Uni. Auf dem Fußweg dahin hatte ich gar kein gutes Gefühl. Das sollte sich aber schnell ändern, als wir nämlich die Klausur ausgehändigt bekommen haben und wir einen ersten Blick hineingeworfen haben. Es kamen haargenau die Rechenaufgaben dran, die wir uns am Abend vorher gewünscht hatten. Unvorstellbar, aber wahr. Es blieben nur noch die Theoriefragen, die sicher nicht vollständig beantwortet sind, aber zum Bestehen dürfte es weit gereicht haben. Wer mal einen Blick auf drei Rechenaufgaben werfen will - hier rechts sind sie.
Sehr schön - jetzt bleibt also nur noch eine offene Klausur, im November ist Thermodynamik-2 noch einmal dran.

Dienstag, 18. September 2007

Verdrehte Welt?!

In anderen Städten ist ja gerne mal einiges anders als man es kennt oder wie man es einfach nicht erwartet hätte. Das ist ja auch gut so, schließlich will man ja auch etwas erleben. Und eigentlich reist man ja sogar genau deswegen woanders hin, um das Anzusehen.
In Magdeburg kann man auch eine Menge dieser Erlebnisse machen, aber bei einigen Sachen scheint es schon etwas kurios zu sein – ich frage mich jedenfalls, warum das wohl so ist.
Guckt man sich das Liniennetz der Straßenbahnen und Busse an, so könnte man meinen, Magdeburg sei durch die Elbe in Nord und Süd geteilt, genau wie in Hamburg. Aber der Plan wurde einfach mal um 90° gedreht, so dass Norden jetzt rechts liegt. Hier gibt's also westlich und östlich der Elbe. Und in der ersten Zeit hat das auch für einige Verwirrung gesorgt – der Plan hängt ja auch überall aus. Und so macht man sich eine völlig falsche Vorstellung von der Stadt - und wenn man denkt, man fährt gen Norden, dann fährt man plötzlich nach Westen und landet natürlich nicht da, wo man eigentlich hin wollte.
Ach ja, und noch etwas: Natürlich kommt auch hier das Geld aus dem Automaten – aber meine ersten Versuche, wie gewohnt schnell und ohne Nachzudenken Geld auszudrucken, wurden schon beim Einstecken der EC-Karte zum Problem. Hier steckt man die Karte nämlich nicht mit dem Magnetstreifen unten-rechts ins Lesegerät - nein, hier will die Karte mit obenliegendem Magnetstreifen und links eingeschoben werden. Ja, gut. Mittlerweile hab' ich's ja auch begriffen. Aber gesehen hab' ich das noch nirgendwo anders. Und was sich dabei wohl mal jemand gedacht hat?

Verdrehtes Magdeburg…

Endlich Bewegung

Gestern Abend war ich endlich mal wieder in der Elbe-Schwimmhalle. Zuerst fand ich es doof, alleine zum Schwimmen zu gehen, aber am Ende war's eigentlich auch ganz geil. Das macht den Kopf wieder frei. Und ein bisschen Bewegung konnte ich mal wieder gut gebrauchen.
Frisch und munter sitzen wir heute natürlich alle wieder in der Galerie und rechnen an den Aufgaben von Strömung 'rum. Donnerstag früh schreiben wir die Klausur – und wie immer hoffen wir auf die richtigen Aufgaben.

Mittwoch, 5. September 2007

"Ganze BF vor Ort"

Gestern Abend haben André, Christian, Matze, Mirja und ich alkoholische Getränke konsumiert. Dazu waren wir vorher noch schnell im Kaufland und haben die nötigen Utensilien gekauft - Bier und Gin-Tonic. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz auf der anderen Seite sind wir noch an einem Schild "Asia-Zentrum" vorbeigekommen. Naja, wir waren dann erstmal bei Bingöl - Döner Essen. Und dann bei Christian zu Hause, und dann noch im FlowerPower in der Nähe vom Hasselbachplatz.
In der Nacht dann stehen wir wieder bei Christian in der Wohnung – und er hat plötzlich Alarm - eine brennende Lagerhalle. Der Lagedienst von der Feuerwehr sagte mir dann am Telefon, alle Kräfte der Berufsfeuerwehr wären dort. Also sind wir dann zu dritt mit den Rädern dorthin gefahren um zu gucken. Und es brannte - die Lagerhalle vom Asia-Zentrum. Unheimlicher Zufall....

Samstag, 1. September 2007

Von Hamburg in die weite Welt

Und Abflug. Lange geplant war es ja – seit Sonntag ist Caro nun für vier Wochen in Atlanta und besucht ihre Gasteltern, bei denen sie 2001 für ein Jahr gelebt hat. Ich wäre ja auch ziemlich gerne mitgekommen, ich war nämlich noch nie in Amerika – und so langsam reizt es mich doch, wenigstens mal dort gewesen zu sein. Aber meine offenen Klausuren sind gerade wichtiger – und das nötige Kleingeld fehlt leider auch. Naja, aber vielleicht wird es ja im nächsten Jahr etwas...

Mittwoch, 29. August 2007

100.000 Pa

In vielen Berechnungen, die ich hier so für's Studium mache, kommt der Luftdruck vor. Der mittlere Umgebungsdruck pU beträgt leider den unhandlichen Wert 101.325 Pascal. Dabei wäre es rein rechnerisch natürlich viel einfacher, würde man mit rund 1 bar, also 100.000 Pa, rechnen können.
Am Montag nun war ich kurz bei der Post am Uniplatz - und gucke aus Versehen auf die Anzeigesäule vor dem Universitätsgebäude: Mäßige 20,2°C stehen auf der Temperaturanzeige. Und oft steht der Luftdruck auf völlig ungeraden Zahlen - aber diesmal war der Luftdruck tatsächlich haargenau 1.000 hPa – also 100.000 Pa. Na perfekt - das macht alles einfacher. Dann können wir das ja von nun an immer als Beleg bei den Rechnungen mit angeben. Oder?

Waaahnemüüünde

Am letzten Freitag war ich mit Caro in Rostock, um ihren Bruder Christian abzuholen. Der hat dort für kurze Zeit gelebt, weil er da einen Norwegisch-Sprachkurs gemacht hat. Wir sind dann zusammen noch ein bisschen am Hafen entlang gegangen, und auch kurz durch die Stadt. Ganz nett, dieses Rostock. Jedenfalls in der Innenstadt. Und der Blick über den Hafen und in Richtung Meer ist auch ziemlich schick.
Am Abend waren wir dann noch in Warnemünde am Strand und haben uns die untergehende Sonne angeguckt. Geil...

Mittwoch, 22. August 2007

Vanille-Eiskrem für 1,15

Vor ein paar Tagen waren Caro und ich bei ihrer Oma zum Essen. Und da ist mir die kleine, weiße Plastikschachtel aufgefallen, die es tatsächlich über 18 Jahre geschafft hat, heil zu bleiben. Ihre Oma benutzt sie noch immer als Schale zum Einfrieren von Lebensmitteln. Nicht schlecht, immerhin ist das gute Stück aus relativ dünnem Kunststoff (Plaste) gemacht. Eine echte DDR-Lebensmittelverpackung – Vanille-Eiskrem für 1,15 Mark, vom VEB Kühlbetrieb Neustrelitz, Eiskremwerk Demmin. Cool, oder?

Montag, 20. August 2007

Schnelles Geld...

Ein kleines Potpourri aus nervigen Gewinnspielsendungen:
(Zum Ansehen in die Mitte des Bildes klicken)


Link: sevenload.com

Donnerstag, 9. August 2007

November ist auch ein schöner Monat

Nach der Klausur ist vor der Klausur – Thermodynamik wird also auch im November nocheinmal ein Thema für mich sein. Schade, aber diesmal hat es einfach nicht gereicht. Zum Glück hängt meine Laune deswegen nicht so schief, wie man meinen könnte. Eigentlich geht es mir ganz gut damit.

Um Euch einen Eindruck zu verschaffen, worum es eigentlich geht, könnt Ihr Euch die Klausur ja mal ansehen. Elf Fragen und Aufgaben auf drei Seiten, 180 Minuten Zeit – und dann los...

Sonntag, 5. August 2007

Sonne vs. Thermo

Während draussen schön und warm die Sonne scheint, sitzen ich mit Betsy, Mirja, André und noch drei anderen Jungs an der Hochschule in der sogenannten Galerie unter dem Dach – und wir lernen und rechnen Thermodynamik... Morgen früh um neun ist Klausur. Wenn's morgen klappt, dann wäre es mehr als perfekt. Wenn nicht, ist im November die nächste (und gleich auch letzte) Chance. Das ist ja zum Glück nicht so weit hin. Also, gucken wir mal – und hoffen wir auf gute Aufgaben.


Donnerstag, 19. Juli 2007

Danach ist davor

Die gute Nachricht ist ja, dass die Klausur in Thermodynamik-1 tatsächlich geschafft und bestanden ist. Puh - endlich, im vierten Versuch. Aber jetzt kommt Teil 2 dran – am 6. August schreibe ich also wieder eine hammerschwere Klausur. Mit Glück meine Vorletzte. Und dafür sitzen wir jetzt fleissig an der Hochschule in Magdeburg und lernen lernen lernen lernen...

Dienstag, 17. Juli 2007

Gesprächsfetzen

Jan fragt die Frau: "Und, mit wem hab ich gesprochen?"
Ich heiße Meier. Großes M und kleine Eier...

Hot Summer

Richtig warm ist es hier in Magdeburg. Also, richtig heiß sogar. Wir schwitzen den ganzen Tag – an normale Beschäftigung oder ans Lernen ist eigentlich gar nicht zu denken. Das Autothermometer zeigt 38 Grad an, und auch an der Unianzeigetafel stehen achtunddreißig-komma-acht Grad. Nicht schlecht. Da ist er ja endlich, der Sommer. Caro und ich haben uns schön an den Strand am Neustädter See gelegt. Das Wasser ist zwar noch relativ kalt, aber totaaaal erfrischend. Schade eigentlich, dass es so einen See nicht in Hamburg gibt, noch dazu, wo er so zentral gelegen ist. Naja. Jedenfalls kühlt es gerade auch am Abend nicht ab. So kam es, dass ich gestern Nacht noch wach war, als gegen halb drei Donnergeräusche zu hören waren. Ein Gewitter zog auf. Cool dachte ich, es kühlt ab und wird regnen. Dann hab ich meine Kamera auf ein kleines Stativ gestellt und ein paar Gewitterbilder gemacht. Da kamen ganz viele Blitze über dem Handelshafen herunter. Nur geregnet hat es nicht - und kühler ist es auch nicht geworden. Dafür sind die Bilder ganz schick geworden...

Sonntag, 15. Juli 2007

Campus Invasion

Das lange Warten hat sich gelohnt – am Wochenende war die MTV Campus Invasion auf unserem Hochschulcampus in Magdeburg zu Gast. Ein Livekonzert mit Festivalcharakter und mehreren Bands. Und Magdeburg hat es aus meiner Sicht am besten getroffen - mit Jan Delay und den Fantastischen Vier. Das passt mir natürlich auch ganz hervorragend.
Zum Glück hat das Wetter perfekt mitgespielt – nach der ewig langen Regenperiode war Samstag der erste schöne hochsommerliche Tag. Nachdem die Bands Boundzound und Mia gespielt haben, ist endlich Jan Delay aufgetreten, der für den Song "Türlich Türlich" noch Unterstützung von Das Bo bekommen hat. Cool. Und zum Schluss waren die Fantas dran, die ein paar alte Klassiker gespielt haben, zum Beispiel "Populär", "Tag am Meer" und "Picknicker". So gab's also auch was zum Hüpfen - hat mich an die Konzerte im Dock's in Hamburg mit Nico erinnert. Nico und Steffi wollten auch extra nach MD kommen, aber Leonard hat wohl Wind davon bekommen und sich kurzerhand für Fieber entschieden. So waren die beiden doch nicht da - sehr schade! Naja, ein paar neue Songs gab's auch noch von den Fantas, aber die werd' ich wohl noch ein paar Male hören müssen, um mich zu entscheiden, wie ich die so finde. Merkwürdigerweise war ich an dem Tag nicht mal angetrunken, obwohl ich stetig Bier getrunken hab'... Aber umso besser, so hab ich den Sonntag dann wenigstens gut und schmerzfrei erlebt.
Alles in allem ein geiler Tag an der Hochschule – solche Festivitäten könnte es da von mir aus öfter geben. Da lohnt sogar die Anreise aus der Ferne!


Jetzt geht's wieder los!!!

So. Zwei Monate spontane Stille auf diesem Blog sind genug – ich habe wieder Lust zu schreiben und werde wieder regelmäßig aus meinem wilden Leben berichten! :-)

Donnerstag, 10. Mai 2007

Schwimmen, Hundertwasser, Sieben Uhr

Nach langer Zeit war ich gestern mal wieder Schwimmen – in der Elbeschwimmhalle. Das hat richtig gutgetan, mich endlich mal wieder zu bewegen – nach all der Lernerei und Sitzerei über dem Lernkram, dazu noch bei dem schönen Wetter draussen. Als ich danach nach Hause fahren wollte, kam mir der Löschzug von der Feuerwache Mitte entgegen, und fuhr zum Hundertwasserhaus. Ich hab' natürlich gleich mal geguckt – aber es schien nichts Spannendes zu sein. Dann bin ich wieder gefahren.
Morgen ist Thermo – gleich früh um sieben Uhr. Und danach?

Sonntag, 6. Mai 2007

Mit einem zu langweilig...


Ist das der Trend? In der großen Tageszeitung heißt es plötzlich "Fremdgeh-Wetter", im Internet gibt's Seitensprung-Agenturen, im TV geht es in den Talkshows um die Frage, wer von den zehn Männern wohl der Vater des Kindes ist - tja, ist "one boyfriend never enough these days "? Was ist passiert? Bringen wir es einfach nicht mehr?
"Wenn ich Single bin, ist einer definitiv nicht genug!" sagt mir ein Mädel. Und was ist in einer festen Beziehung? Die Frage bleibt offen. Gelten all' die Vorstellungen nicht mehr? Ist es heutzutage vielleicht völlig normal, hier und da jemanden zu haben? Also, nix festes, ein bisschen unverbindlich? Ob wohl jeder von dem anderen weiss? Oder sogar extra nicht - ist es den Protagonisten vielleicht sogar egal, was nach, vor oder neben ihnen passiert?

Mir jedenfalls nicht. Ich mache diesen Trend nicht mit. Ich bin glücklich mit Einer. Und das ist gut so!

Wie seht Ihr das? Ich bin gespannt über Eure Meinungen!


Montag, 30. April 2007

Ja sicher! Warum auch nicht?!

Heute nachmittag klingelt mein Handy. Ich gehe ran, melde mich mit Namen - und am anderen Ende fragt mich eine männliche Stimme: "Haben Sie ein Auto zu verkaufen?". Ich bin verdutzt, frage "Wie bitte?", worauf der Typ nocheinmal fragt: "Haben Sie ein Auto zu verkaufen? Egal ob neu oder gebraucht, ich nehme alle Autos. Sie kriegen Bargeld!".
Aha, denke ich - das ist ja interessant. Und frage ihn, wie er denn darauf kommt, dass ich vielleicht ein Auto verkaufen wolle? Daraufhin meint er, "Ich habe Gelbe Seiten geguckt!" Mit einem leichten Kopfschütteln habe ich ihm dann gesagt, dass ich kein Auto zu verkaufen hätte, worauf es dann auch schon "bluuub bluuub bluuub" machte und er aufgelegt hatte.

Passiert Euch das auch, findet ihr auch, dass die Welt immer seltsamer wird? Mir passieren gerade so viele merkwürdige Sachen mit meinen Mitmenschen, und ich frage mich, was los ist - denn "normal" ist das alles nicht...

Freitag, 27. April 2007

Mit dem Rad zur Hochschule

Der Sommer scheint nun endlich zu kommen – gestern hatten wir fast 30° draussen, und auch heute früh glänzt das Wetter mit blauem Himmel und strahlender Sonne. Schön. Perfektes Wetter, um mit dem Fahrrad zur Hochschule zu radeln. Richtig weit ist es nicht, Luftlinie vielleicht 1.500 Meter. Aber ich muss ja auf die andere Elbseite, und so verlängert sich der Weg ein bisschen. Hier zeige ich Euch mal eine kleine Fotostrecke, wie mein Weg so aussieht. Viel Spaß!

Raus aus dem Haus – der Kreisverkehr bei mir direkt vor der Tür. Hier geht's los. Wittenberger Platz nennt der sich übrigens, noch schön mit Kopfsteinpflaster. In dem gelben Haus links im Bild ist ein NP, NiedrigPreis – ein Supermarkt.

Die Sandtorstraße Straße entlang, es geht ein bisschen bergauf, vorbei am Fraunhofer Institut, fahre ich an der Experimentellen Fabrik vorbei, ein bunt angemaltes, modernes Gebäude, in dem "experimentell" geforscht wird. Ich war noch nie da drin, aber das könnte ich auch mal nachholen.

Am Askanischen Platz, der ersten großen Kreuzung, kann man die Elbbrücken schon erahnen. Hier könnte ich auch in eine Straßenbahn steigen, in die 5 bis zur Messe. Aber das hab' ich nur ganz selten gemacht, weil's mit dem Fahrrad echt viel praktischer und schneller geht.

Jetzt fahre ich über die Elbbrücken, von denen man einen phantastischen Blick elbaufwärts hat – über die Elbe und auf Magdeburg-City. Am Horizont sieht man den Magdeburger Dom und rechts daneben das Kloster "Unser Lieben Frauen". Und am Elbufer gibts auch eine Strandbar, wie am Fischmarkt in Hamburg.

Gleich nach den Elbbrücken radel' ich noch über eine andere Brücke – die Friedensbrücke. Denn hier in Magdeburg gibt es, fast wie in Hamburg mit Norder- und Süderelbe, einen Nebenarm, der gar nicht weit entfernt wieder zu einer Elbe wird: die Alte Elbe.

Dazwischen liegt der Werder, eine Art Elbinsel mit netten Wohnhäusern und kleinen Stadtvillen. Auf der Elbinsel findet sich auch der Rotehornpark, also der Stadtpark von Magdeburg, der riesig groß ist. Da kann man auch gut Spazieren gehen, Picknicken, Radeln, Grillen, ...

Die Alte Elbe ist eher still und ruhig. Im Hintergrund erkennt man noch eine alte Brücke, die Anna-Ebert-Brücke. Und hier endlich auch mal zu sehen, ganz klassisch DDR – zwei "Sechzehner", also zwei Hochhäuser im Oststyle mit je 16 Etagen. Die Aussicht von da oben ist ziemlich stark. Aber der Blick von hier ist auch ganz idyllisch, oder? Nur zu Hochwasserzeiten ist hier mehr leben – dann "tobt" die Alte Elbe und das Wasser schiebt sich unaufhaltsam durchs Flussbett – in Richtung Heimat.

Kurz bevor ich in Richtung Herrenkrug abbiege komme ich noch an den Ministerien vorbei. Da weiß ich gar nicht genau, was dort früher mal gewesen ist. Aber die Gebäude sind allesamt schick.

Vorbei am Nautica, einer Badelandschaft, in der ich auch schon öfter mal war, fahre ich nun an der Haltestelle Messehalle vorbei, wo die Straßenbahn 5 endet. Mit Glück kommt hier noch 'ne 6 – dann könnte man umsteigen und das letzte große Stück auch noch mit der Bahn fahren. Aber meistens ist die natürlich gerade weg.

Nun geht es vorbei am Elbauenpark mit dem Jahrtausenturm. Der Park wurde zur Bundesgartenschau auf einem alten Militärgelände gebaut – und ist eine echte Oase. Mich wundert nur, dass da gar nicht so viele Leute hingehen. Da gibt's sogar eine Sommerrodelbahn, die wir immer noch nicht ausprobiert haben. Aber diesen Sommer ist es soweit – Matthias und Nico, seid ihr auch mit dabei?

Das letzte große Stück geht über einen breiten und asphaltierten Radweg, einer hervorragende Piste für Inline-Skater, mitten durch viele Bäume wie in einer schicken Allee. In der Mitte der Straße fährt die Straßenbahn 6 ab und zu mal vorbei.

Nach insgesamt etwa zehn Minuten bin ich auf dem Hochschul-Campus angekommen, der auch aus dem Gelände einer ehemaligen Russenkaserne entstanden ist. Wir haben da viel Grün, viel Wiese, viel Ruhe, überall kabelloses Internet – kurzum, der Campus ist ziemlich schick. Im Hintergrund sieht man schon das Audimax mit dem Mensa-Café, wo ich gleich mein Frühstück essen werde.

Jetzt zwei Vollkornbrötchen mit Salami – die ausgesprochen lecker sind , mit Salat und Liebe gemacht, und immer von netten Damen ausgegeben werden, die sich dazu auch noch jedes Mal freuen, wenn sie uns sehen. Nicht wie an der Uni, wo alles sehr unpersönlich ist. An der Hochschule kennt man sich. Das find ich ziemlich gut.

Und so sieht unser Fachbereich aus – das Bauwesen in Haus 7. Hier "wohnt" unser Professor, hier gibt's den Noten-Aushang, hier gibt's die Klausurenpläne, und hier haben wir auch schon so einige Stunden mit Unterricht verbracht. Und heute suchen André und ich uns einen Raum, um zu lernen. Mal sehen, wo wir landen werden...

Donnerstag, 26. April 2007

Elfter Mai

Und wieder versuchen wir uns im Bestehen der Prüfung in "Technische Thermodynamik" – diesmal am elften Mai. Wir lernen zwar sehr viel dafür, aber die Lichter sind uns immer noch nicht aufgegangen. Also – Daumen drücken und hoffen, dass die "richtigen" Aufgaben dran kommen...

Frau Böttger

Neulich habe ich meinem Dozenten in Elektrotechnik eine eMail mit einer einfachen Frage geschrieben, deutlich unterschrieben mit meinem ganzen Namen. Eine Woche später habe ich darauf eine Antwort bekommen, die fing so an:

Sehr geehrte Frau Böttger,
...


Girlie Girlie

Nach meinem Fototermin am Montag hab' ich Jelke besucht, die an dem Tag Geburtstag hatte. Mit vielen Freunden saß sie im Görlitzer Park, dem "Girlie Girlie", und hat gegrillt und Bier getrunken und gefeiert. Ich hab' auch ein Bier getrunken und die angenehme Stimmung genossen. Wir saßen mit 15 Leuten auf der Wiese neben dem Grill, Bier- und Sektflaschen, Salaten, Kuchen, usw. Ein Freund von Jelke hat mir erzählt, dass er in Peru war, um dort ein Straßenfußball-Team aus Jugendlichen zusammenzustellen. Dazu war er für vier Monate dort, was natürlich viel zu kurz war. Aber am Ende waren es 400 Jugendliche im Alter von 7 bis 21 Jahren, die mitgemacht haben. Und einige von ihnen waren sogar zur WM hier – sicher ein einmaliges Erlebnis für die Kids.
Ich hab' das Leben in dem Park also sehr genossen – endlich wieder mal Multi-Kulti um mich herum. Neben uns spielte einer mit 'nem Jojo und hat Tricks gemacht, fünfzehn Meter weiter saß eine Gruppe von sieben Leuten, die auf der Gitarre gespielt haben und dazu gesungen haben (zum Glück sehr gut), hinter uns spielte eine schwarze Familie mit ihren Kindern Fußball gespielt hat, noch weiter hinten war eine Gruppe von 20 Leuten, die etwas lauter Musik angemacht haben, vor uns ein Pärchen mit einem Fahrrad, das zum Picknick gekommen ist, ständig kamen irgendwelche jungen Leute vorbei, um sich mal eine Flasche aufmachen zu lassen, Zigarettenpapier zu schnorren, und und und. Also pures Leben – das war richtig schick. Dazu das geile Wettter – und ich wollte eigentlich nicht mehr weg... So hat mir Berlin tatsächlich gefallen – und das alles fehlt in Magdeburg völlig.
Geiler Tag!

Frauen am Zug

Der Deutsche Feuerwehrverband hat eine bundesweite Aktion mit dem Titel "Frauen am Zug" initiiert, um den Anteil der Frauen in den Feuerwehren zu verdoppeln. Dazu war ich am Montag in Berlin, um Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zu fotografieren, die die Plakatmotive mit Slogans wie "Frauen an den Brand-Herd" auf der Feuerwache Mitte präsentiert hat. Vorgetragen wurde ein Löschangriff von Feuerwehrmännern, die sich am Ende als Feuerwehrfrauen entpuppten. Zusammen mit Cornelia und Caroline durfte die Ministerin dann auch mal mit ans Strahlrohr...

Ich finde die Aktion super – ich habe mit Frauen in der Feuerwehr nur gute Erfahrungen gemacht. Außerdem würde es vielen Freiwilligen Feuerwehren gut tun, wenn die schwindende Mitgliederanzahl durch neue MitgliederInnen aufgepeppt wird.

Unvergessen bleibt für mich noch die Diskussion mit dem Wehrführer Erich in meiner Feuerwehr in Hamburg, als es um die Aufnahme der ersten Frau bei uns ging. Aber am Ende konnten wir uns durchsetzen und Tanja wurde tatsächlich aufgenommen. Das führte dann sehr bald zu einem wesentlich besseren Klima in der "Mann"schaft – und ziemlich schnell auch zur Scheidung bei einem anderen Kameraden... Aber das ist ja ein anderes Thema.
Und Bettina zum Beispiel ist mittlerweile stellvertretende Gemeindewehrführerin in Bad Bramstedt (SH). Cool.

Samstag, 21. April 2007

Feuer in Olvenstedt

Heute bin ich mal wieder zu einem Feuer nach Olvenstedt* ausgerückt, einem Stadtteil von Magdeburg. Ich hatte eh Fotobereitschaft – also hab' ich gedacht, ich kann ja mal gucken, was da so los ist. Als ich in der Straße angekommen bin, fuhren die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr noch wild durch die Gegend, bis sie die Einsatzstelle gefunden hatten, an der bereits die FF Olvenstedt stand und im Einsatz war. Gebrannt hat es in einem typischen DDR-Wohnhaus, das aber leersteht. Zu Gucken gab's nichts, also hab ich drei Bilder gemacht und bin wieder nach Hause gefahren...

* Olvenstedt ist ähnlich wie HH-Osdorf; viele Plattenbauten, sozial am Rand, günstige Wohngegend.

Donnerstag, 19. April 2007

Respekt – die haben's schon geschafft

Letzten Freitag war Zeugnisvergabe hier in Magdeburg – die ersten Jungs und Mädels aus meinem Studiengang sind nun mit allem fertig, haben ihre Bachelorarbeit geschrieben und erfolgreich verteidigt. Herzlichen Glückwunsch an Euch alle und viel Erfolg weiter!

Auf dem Foto sind v.l.n.r.:
Prof. Dr.-Ing. Michael Rost, Stephan Senger, Thorsten Seitter, Katja Tassler, Sonja Bielenberg, Fabian Herz, Thorsten Behnke, Stefan Schneider und Jun.-Prof. Dr. Marcus Marx.

Alle Fotos findet ihr hier – es sind mal wieder ein paar mehr...
--> Jetzt sollte der Link auch funktionieren!

Aktualisiert:
"Magdeburger Uni bringt wieder 'Feuerwehr'-Ingenieure hervor" - ein Artikel in der Deutschen Feuerwehrzeitung vom DFV, hier als pdf-Datei (548kB).

Mittwoch, 18. April 2007

dem den und den dem

Eben bemerke ich mal wieder, wie sich eine gewisse Ignoranz in mir ausbreitet. Ich surfe gerade durch's Internet und bin auf der Suche nach einer guten Möglichkeit, Fotos im Netz abzulegen. Dabei stoße ich auf eine Seite von einem anderen Menschen, der da bereits ein paar Bilder aus Magdeburg hochgeladen hat. Ein paar Stadtansichten, ein paar Panoramen – nichts Weltbewegendes, aber ganz nett. Und bis eben dachte ich noch, ich würde dem einfach mal schreiben, bis ich dann etwas entdeckt habe, womit scheinbar richtig viele Leute ihre Probleme haben: mit der Unterscheidung von "dem" und "den". Und da war es dann auch schon wieder vorbei – dem schreibe ich sicher nicht mehr. Was zu viel ist, ist zu viel. Es macht mich einfach rasend, vor allem, weil sich diese Sprachschwäche offensichtlich immer weiter verbreitet, sie mir mittlerweile viel zu oft begegnet – auf Internetseiten, gedruckten Einladungen, im Sprachgebrauch von Studenten und Schülern... Und, weil es mit der Zeit ganz normal zu werden scheint und offenbar niemand mehr ein Interesse daran hat, sich grammatikalisch und sprachlich korrekt auszudrücken.
Ich mache sicher auch nicht immer alles richtig, aber ich finde, gewisse Grundzüge müssen sitzen!

• Anita, Diana, Andreas, Caroline – da müsste sich bei Euch doch auch alles umdrehen, oder?

Samstag, 14. April 2007

Ostdeutsch

Vor einigen Jahren schon hab' ich diesen Spot vom NDR gesehen:



Auch wenn ich mich mittlerweile gerne als Neu-Ossi bezeichne und mit Sicherheit schon einige Sprachangewohnheiten "verstehe" und auch anwende, gibt es noch eine ganze Menge an Wörtern und Bedeutungen, die ich so noch nie gehört habe. Heute hat Caro eine Liste bei Wikipedia gefunden – über den DDR-Sprachgebrauch.
Darin finden sich unter anderem so schöne Sachen wie zum Beispiel eine Grilletta, die einen Hamburger beschreibt. Oder Polylux für den Overheadprojektor. Oder, mein Favorit, die "Rauhfutterverzehrende Großvieheinheit" (RGV), womit der Viehbestand eines Betriebes je nach Art in RGV umgerechnet wurde, um den Futterbedarf vergleichen zu können, dabei war z.b. eine Kuh gleich eine RGV. Und "Urst" hab ich da auch wieder gefunden – ein Ausdruck, den Nicole immer gerne mit einbaut, wenn sie z.B. etwas besonders toll findet - eben urst geil...
Aber es ist schon interessant, wieviele von den Wörtern hier in Magdeburg immer noch aktuell sind und genutzt werden.
Nur – als Wessi versteht man's eben nicht immer gleich...

Freitag, 13. April 2007

Oldschool-Hip-Hop

Gestern war Dendemann in Magdeburg – in der Sackfabrik. Cool. Ich hab das nur durch Zufall entdeckt, weil mich der Freund von Sandra mit auf's Konzert in Erfurt nehmen wollte. Und da hab ich dann mal auf die Webseite von Dendemann geguckt – und zack, ist ausgerechnet auch in Magdeburg ein Konzert. Die Sackfabrik ist ein kleiner Club im Industriegebiet Rothensee, nicht weit weg von meinem Zuhause hier. Da sind Caro und ich dann hingegangen. Und, was soll ich sagen – es war ein geiles Konzert. Wir standen fast ganz vorne, und da der Club ziemlich klein ist, heißt fast ganz vorne eigentlich, dass wir fast vor Dendemanns Nase standen. Einmal kam er sogar ins Publikum und stand dann direkt neben Caro.
Also, geile Mucke – ein paar neue Lieder, ein paar Alte – und ein paar aus der früheren Zeit von EinsZwo. Für Hip-Hop-Fans ein absuluter Tipp, wie ich finde.



Mal ein Test, ob das mit der Einbindung von YouTube-Videos klappt. Ich bin mir noch gar nicht sicher, ob ich diesen Hype mitmachen will. Mal sehen...

Dienstag, 10. April 2007

Huckepack

Neulich im Freihafen - ich war mit dem Auto unter- wegs, als ich plötzlich etwas feuerwehriges im Rückspiegel sehe. Und Zack, hab' ich noch schnell ein Foto davon gemacht. Ein altes Rundhauber-LF huckepack auf einem mindestens genauso alten, orangen DMF.
Was mit den beiden Autos wohl passiert? Ob die vielleicht per Schiff nach Afrika gehen?

Montag, 9. April 2007

Bernhard?!

Neulich in Magdeburg. Caro und ich fahren mit dem Auto durch die Stadt. Und aus irgendeinem Grund meinten wir, dass wir sicher Bernhard irgendwo zufällig treffen würden. Und, was soll ich sagen – so war es dann auch. Er stand an einer Straßenbahnhaltestelle – und da haben wir ihn dann einfach aufgepickt und sind zusammen etwas durch die Stadt gedüst. Lustig war's.

Und was hat Bernhard so gesagt?

Fleischerei

In Magdeburg finden sich an einigen Ecken noch alte Relikte aus der DDR-Zeit. Viele Häuser sind mittlerweile ver- lassen und verfallen, einige wurden saniert und wiederher- gerichtet.
Bei mir gleich um die Ecke, also in der Alten Neustadt, findet sich ein Altbau-Eckhaus, in dem früher eine Fleischerei war. Das Schaufenster und die Tür sind noch aus Holz gemacht – und darüber ist "Fleischerei" auf die Hauswand gemalt. Das Haus ist unbewohnt, die Rolläden sind heruntergelassen. Und langsam aber sicher verfällt dieses Haus. Steht man davor, wirkt es wie eine Filmkulisse – oder fast sogar, als wäre man um 80 Jahre zurückversetzt, in die 20er Jahre. Auf der Straße Kopfsteinpflaster, kaum Verkehr, dann an der Ecke dieses Haus – eigentlich fehlen nur noch die spielenden Kinder mit ihren alten, schwarzen Fahrrädern – oder, um dem DDR-Charme gerecht zu werden, ein paar Trabbies und Wartburgs, die davor parken.
Das Bild wird gerade nur durch die halbwegs modernen West- Karren gestört, die einen aus dem Traum zurück in die Realität zurück- holen.

Aber irgendwie ist's auch cool, oder?

Traurig

Vor einiger Zeit hat Caro den beiden Kanarienjungs eine neue orange Henne dazugesetzt – und die drei haben sich auch auf Anhieb prächtig verstanden. Der Gelbe hat die Henne auch schon bald mehrmals täglich gevögelt, nur Eier hatte sie noch nicht gelegt. Und nun, plötzlich, ein paar Wochen später, lag zuerst das weiße Junge tot im Käfig – und einen Tag später die Henne. Und wir haben keine Ahnung, was passiert sein könnte, denn der Gelbe erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit.
Ganz schön traurig, jetzt ist der Ursprungsvogel erstmal wieder ganz allein....

Freitag, 16. März 2007

Gastbeitrag: Manche Dinge...

...ändern sich nicht. Da mag einer weggehen in den Nahen Osten, oder der andere in den noch näheren Osten, da mag Kommunikation selten werden manchmal, und Lebensrythmen unterschiedlicher. Und das fantastische ist: Entfremdung bleibt ein Fremdwort. Denn plötzlich kommt der Tag, der mal wieder beweist: Es spielt alles keine Rolle. Denn von einer Sekunde auf die andere, und wenn auch nur für ein paar Tage, kann plötzlich alles wieder so sein wie früher, weil man zufällig doch in der gleichen Stadt ist. Nächtliche Autofahrten auf der Suche nach einem Foto, Frühstück um 15:00 Uhr am Tag danach, ein Besuch auf dem Hochparkplatz an den Landungsbrücken - das Gefühl, das alles auch auf den letzten Drücker immer irgendwie klappt, besonders wenn man es zusammen versucht, einfach unkompliziert... Großartig - das tut einfach gut! Viele Grüße aus Hamburg! JP

Neues aus Uniland

So, jetzt sind schon wieder viele Wochen seit dem letzten Eintrag um, also schreibe ich endlich mal wieder was. Richtig viel passiert ist in der Zwischenzeit nicht - aber wahrscheinlich wird es doch mehr sein, als ich dachte. Ich fang einfach mal mit einem Rückblick auf meine Klausuren an:

Für die Thermodynamik-Prüfung haben wir wieder wochenlang in der Bibliothek gesessen und gelernt und gerechnet. Die Prüfung fand dann in der Messehalle statt, weil so viele Leute angemeldet waren. Und naja, was soll ich sagen - die Durchfallrate war wieder mal höher als 85%, und ich hab's dummerweise wieder nicht geschafft. Mist. Langsam frage ich mich, wie ich das schaffen soll. Bisher hatte ich einfach kein Glück.
Kein Glück hatte ich auch mit der Strömungsmechanik-Klausur, die diesmal einfach die falschen Fragen mit sich brachte. Dafür war Elektrotechnik ganz gut zu schaffen - die Klausur war noch aus dem dritten Semester offen, und hier hab ich zum Glück auch das Richtige gelernt.
Und dann war da noch Verbrennungstechnik - die Klausur haben wir im Audimax der Hochschule geschrieben. Und hier waren wir alle mehr als gut vorbereitet - das könnte sogar ein gutes Ergebnis werden. Wir werden es sehen.

Also, von fünf offenen Klausuren sind nun immer noch drei offen. Strömungsmechanik kann ich im September wieder schreiben - und das wird sicher klappen. Bleibt eben noch die Herausforderung Thermodynamik 1 & 2...

Somit bin ich also frühestens im Oktober 2007 soweit, dass ich die Bachelorarbeit schreiben kann.

Samstag, 3. März 2007

Gute Idee?!

Heute findet man bei Spiegel-Online einen Artikel mit Thema "Falsch getankt":

Mann löst mit Staubsauger Explosion aus

Ein Berliner hat sein Auto fälschlicherweise mit Diesel statt mit Benzin betankt. Der 25-Jährige versuchte deshalb, mithilfe des Münz-Staubsaugers an der Tankstelle, seinen Autotank zu leeren - und löste eine Explosion aus.

Berlin - Als der Mann an einer Tankstelle in Neukölln seinen Irrtum bemerkte, wollte er zunächst vergeblich den Kraftstoff mit Hilfe eines Bremsschlauches absaugen. Anschließend ging er zu härteren Maßnahmen über und versuchte es mit einem Staubsauger-System der Tankstelle.

Als er den Sauger aber an den Tankstutzen seines Wagens hielt, entzündete sich der Treibstoff und verpuffte. Eine in unmittelbarer Nähe stehende 23-jährige Frau erlitt dabei Schürf- und Brandverletzungen an Stirn und Hüfte.

Gegen den 25-Jährigen wird jetzt wegen Herbeiführung einer Brandgefahr und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Mann selbst hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt.

jjc/dpa

Wie schafft man es nur, auf sooo eine Idee zu kommen??

Mittwoch, 14. Februar 2007

Erika hat's drauf

Gestern gab es einen Megarummel im Hamburger Rathaus. Eine große Hamburger Dame hatte Geburtstag, die dienstälteste Pressefotografin des ganzen Landes. Erika Krauß ist neunzig (!!!) geworden. Wie geil! Gerade neulich erst hab ich mich gefragt, wie es ihr wohl geht, weil ich sie ja lange schon nicht mehr gesehen hab. Aber sie ist fit wie immer und stets auf dem Weg zum nächsten Schuss.
Seit den fünfziger Jahren ist sie als Pressfotografin in Hamburg unterwegs - und bei allen wichtigen Terminen im Rathaus dabei. Dabei hat sie sicher schon mehr als zehn Bürgermeister der Stadt erlebt, einen Haufen Staatsgäste lauter Prominente vor der Linse gehabt.
Mittlerweile fotografiert Erika natürlich auch digital - sehr modern. Und als sie ein neues Auto bekommen hat, meinte sie mal zu mir: "Das ist fantastisch. Ein tolles Auto. Der fährt so schnell, da bin ich in nicht mal zehn Minuten im Rathaus!" - für eine Strecke, bei der ich selbst wirklich Mühe habe, sie in zehn Minuten zu schaffen.
Bei einem Termin im Hotel Atlantic hab ich auch mal eine ihrer Töchter kennengelernt, die sie mit auf einem Empfang begleitet hat, und wir haben uns zu dritt ganz lange unterhalten. Das war irgendwie lustig, denn ihre Tochter hätte vom Alter ja auch gut meine Mutter sein können.
Und, ein ganz wichtiges Merkmal, für Erika wird gerne mal gewartet und alles nocheinmal inszeniert - für uns "junge" Fotoreporter völlig undenkbar! Wenn wir uns mit fünfzehn Fotografen um ein Motiv "drängeln", kommt Erika dann einfach etwas später dazu, und dann ist Schluss für uns, denn dann bekommt Erika ihr Foto...

Gestern nun gab's im Rathaus einen richtigen Staatsempfang für sie - Seite an Seite mit Bürgermeister Ole von Beust wurde sie gefeiert, der ihr einen schicken schwarzen Hut geschenkt hat - ihr Markenzeichen! Mit ihm stand sie vor einem riesigen Pulk von Fotografen und Fernsehteams, Politikern und Gästen. Ein fetter Empfang - ich find's total cool.

Erika - herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag! Ich hoffe, wir haben bald mal wieder einen Termin zusammen!!!

Die Fotos sind von einem Freund und Kollegen © Bertold Fabricius (pressebild.de)