Montag, 21. Juli 2008

Juhuu - Arjen ist da!!!

Was für ein phantastisches Ereignis: das HorstBärbel-Kind ist endlich da – Arjen! :-)
Nach fast zehn Stunden anstrengender Geburt hat er sich zum Schluss dann doch für einen Notkaiserschnitt entschieden - und kam am 21.07.08 um 17.52 Uhr in Magdeburg zur Welt. Er ist noch ein Leichtgewicht mit 2.560g. Caroline hat zum Glück alles gut überstanden. Jetzt gewöhnen wir uns erst einmal alle aneinander.
(Auf dem Foto ist Arjen schon 13 Tage alt)

Dienstag, 15. Juli 2008

Unser alter neuer Kreisverkehr

Langsam aber sicher zeichnet sich ab, dass aus dem alten Kreisverkehr bei uns vor der Tür zum Glück wieder ein Kreisverkehr wird. Wir hatten ja schon Angst, dass sie uns hier eine große Kreuzung mit Ampeln hinsetzen – mit der Folge, dass ständig Autos vor unserem Haus bremsen und anfahren würden. Seit Mai bauen sie emsig und mit vollem Einsatz, was wir allem an dem unglaublichen Lärm merken. Die 40 Zentimeter dicke, alte Asphaltschicht über(!) dem Kopfsteinpflaster wurde z.B. mit einer Maschine Stück für Stück weggekratzt – und wenn das nicht schon laut genug war, wurde der davor fahrende Laster stets mit Hupzeichen animiert, entweder ein kleines Stück vorzufahren, oder gleich wieder anzuhalten. Toll sind auch diese rüttelnden Geräte, die den sandigen Boden wieder verdichten - die Schwingungen reichen bis in die dritte Etage und ich hüpfe hier selbst im Hochbett liegend auf und ab...
Gestern haben sie zum Beispiel angefangen, die neuen Bordsteine zurecht zu sägen – erst mit einer Kreissäge, aber kurze Zeit später haben sie wohl noch eine Zweite gefunden. Mark erschütternd und kräftig brüllen sie ihre Sägekraft durch die Straße.
Alles in allem erinnert mich diese ganze Szenerie irgendwie an den Film "Blues Brothers"; einer der beiden Brüder wird in seinem winzigen Apartement gezeigt und vor seinem Fenster fahren pausenlos quietschende und ratternde S-Bahnen hin- und her, als würden sie eigentlich mitten durch sein Zimmer düsen.
Die beste Idee hatten die Bauarbeiter allerdings, als sie große Betonklötze kleiner machen wollten. Mit einem Bagger haben sie den Klotz dann einfach so hoch wie möglich gehievt – um ihn dann wieder fallen zu lassen. Und natürlich hat das nicht gleich beim ersten Mal geklappt, so dass sie die Brocken mehrmals herunterfallen lassen mussten – jedesmal verbunden mit einem dumpfen Schlag, der das Haus immer wieder neu zum Hüpfen gebracht hat.
Also, unser Haus vibriert täglich – und sollte jemand Erdbebenerfahrungen haben, würde er hier wahrscheinlich stark daran erinnert werden.
Im Dezember wollen sie mit den Arbeiten fertig sein. Ob wir dann mit der Ruhe klar kommen?

Donnerstag, 10. Juli 2008

Dicker Hund

Das waren noch Zeiten. Damals, als wir bei den Pöseldorfern noch für die Wasserversorgung zuständig waren - und mit unserem alten Schlauchwagen bei jedem größeren Einsatz in Hamburg mit dabei waren. Als wir noch aus der alten Remise ausgerückt sind - mit den alten Teled-Anzügen, die bei Kälte immer stocksteif waren. Als wir plötzlich zu dem Antik-Möbel- und Trödelladen an der Hoheluftchaussee alarmiert wurden - dem Laden, der ganz früher Spielzeug Rasch war, in dem ich als Kind immer Spielzeug gekauft habe. Als plötzlich die Verkaufsfläche im Erdgeschoß und im Keller im Vollbrand stand. Als ich mich unter Atemschutz und mit Strahlrohr im Trupp mit "Opa" Martin im Keller durch's kochendheiße Löschwasser gerobbt habe - während oben das Dach heruntergestürzt ist. Als im gesamten Gebäude auf einmal das Licht anging - obwohl der Stromversorger festgestellt hat, das alles stromlos ist... Das waren noch Zeiten, an die erinner' ich mich gerne zurück - da haben wir regelmäßig fette Dinge erlebt!
Michael hat einen legendären Film im Netz gefunden - fast acht Minuten, leider ohne Ton. Und Achtung - es sind fast 18MB. Viel Spaß!


Feuer - Einsatz - MyVideo