In meinem Zimmer steht die Hitze jedenfalls. Und da helfen die beiden großen Ventilatoren auch nicht wirklich viel. Aber wie passend eigentlich, dass ich nachher eine Klausur in Verbrennungstechnik schreiben soll...
Mittwoch, 19. Juli 2006
26°C um Mitternacht
Dienstag, 18. Juli 2006
Freund und Helfer
Ein paar Tage später hab' ich einen Zettel an der Windschutzscheibe – von der Polizei. Meine Abgasuntersuchung sei abgelaufen, und ich solle alles in Ordnung bringen UND eine Strafe von 15 Euro bezahlen. Hmm. Eigentlich ist meine AU bis Januar 2007 gültig – aber sie haben mir scheinbar eine falsche Plakette aufgeklebt. Also fahr ich zum Polizeirevier, nehme alle Papiere mit – und den Zettel mit der AU, auf der ja steht, wann sie gemacht wurde und bis wann sie gültig ist. Das Revier war karg und langweilig eingerichtet. Ich kam in so einen kleinen Raum – nur zwei Türen und ein großes Fenster, durch das ich einen Polizisten sehen konnte. Über eine Sprechanlage hat er dann mit mir gesprochen. Wobei gesprochen eigentlich falsch ist, weil er überhaupt nicht mit mir geredet hat – und auch nicht hören wollte, was ich ihm zu sagen hatte. Stumm hat er meine ganzen Papiere genommen – und dann hat es erstmal gedauert. Durch's Fenster konnte ich ja immer noch sehen, was passiert. Und es kamen immer mal wieder andere Polizisten, die sich meine Papiere grimmig anguckten, sich dann untereinander kurz austauschten, dann wieder die Papiere anguckten – und dann einfach alles weglegten. Hmm. Irgendwann kam ein netter Polizist aus der zweiten Tür heraus – und hat tasächlich mit mir geredet. Er fährt öfter mal auf den Parkplatz an der Hochschule, weil da angeblich öfter mal was passiert. Und dabei hat er auch gleich mal auf die abgelaufenen Plaketten geachtet. Aha. Naja, jedenfalls war jetzt in zwei Minuten alles klar – und er gab mir alles wieder zurück und sagte, dann sei ja alles erledigt. Schick. Warum nicht gleich so?
Die dritte Geschichte hat auch mit der Ersten zu tun – nur, dass sie eine Woche später spielt. Und diesmal hat es mich erwischt – an haargenau der gleichen Stelle, mit der haargenau gleichen "schnellen" Geschwindigkeit. Und scheinbar auch mit den gleichen Polizisten – der eine Polizist meinte dann nämlich auch zu mir: "Den Wagen hatten wir neulich schon." Hehe.
Santa Cruz de Tenerife
Spannend
Gestern ist ja das Space-Shuttle "Discovery" wieder auf der Erde gelandet. Etwa eine Viertelstunde vorher hab' ich einen Link auf der Seite von Spiegel-online gefunden.
Schwupps, war ich auf der Internet-Seite der NASA, auf der man die Landung komplett Live miterleben konnte. Ich konnte also den Anflug aus der Sicht des Piloten beobachten, mit eingeblendeten Instrumenten. Und man hat die ganzen Kommentare gehört, die gefunkt
wurden. Das war echt spannend. Und kurz bevor das Shuttle dann auf der Landebahn aufgesetzt hat, konnte man richtige Kamerabilder vom Landen sehen. Nach der Landung hat es noch viele viele Minuten gedauert, bis sich überhaupt jemand dem Shuttle genähert hat – ich schätze
mal, weil es direkt nach der Landung noch viel zu heiß ist. Es wurde auch ein Bild gezeigt, das von einer Wärmebildkamera gemacht wurde: Da konnte man die ganzen heißen Stellen ganz genau erkennen. Und in einer Ansicht von vorne konnte man die vor Hitze wabernde Luft sehen, dann das gelandete Space-Shuttle – und dahinter die ganzen Autos von der Feuerwehr und von den Service-Kräften. Es war jedenfalls alles ziemlich aufregend.
Die Space-Shuttle-Starts fand ich schon als kleiner Junge interessant – und ich würde mir gerne mal so einen Start aus der Nähe ansehen. Am liebsten würde ich natürlich gerne mal mitfliegen – und die Erde von oben angucken. Da bekommt man ganz sicher ein völlig neues Gefühl davon, wie wertvoll die Erde ist – und wie schön sie ist!
Die Landung kann man sich in Kurzform hier ansehen – mit dem RealPlayer (2:10 min).
Die Landung kann man sich in Kurzform hier ansehen – mit dem RealPlayer (2:10 min).
Samstag, 15. Juli 2006
(Über-) Mutig?
Die Feuerwehr hatte reichlich Mühe, die sturzbetrunkenen Jungs erst ins Boot zu bekommen – und dann später auch noch wieder an Land zu ziehen. Aber die beiden haben Glück gehabt – die Strömung der Elbe hier sollte man nicht unterschätzen: Vor einigen Monaten ist ein Mann tagsüber und an gleicher Stelle auch ins Wasser gesprungen – aber nicht wieder aufgetaucht...
Freitag, 14. Juli 2006
Psycho-Prüfung
Die mündliche Psychologie-Prüfung heute nachmittag lief gut. Um 16 Uhr waren Christian, Matze und ich ins Kommunikationsgebäude an der Hochschule geladen – und wir durften eine Menge Fragen beantworten und diskutieren. Thema war die "Psychosoziale Notfallversorgung" (PSNV), um "posttraumatische Belastungsstörungen" nach einschneidenden Ereignissen zu verhindern. Wir haben uns gut geschlagen – und obwohl wir ein paar Sachen auch nicht wussten, haben wir eine eins-komma-sieben als Note bekommen. Super. Das freut mich!
Montag, 10. Juli 2006
HGW und FB
Nach dem Konzert bin ich mit Caro nach Greifswald gefahren. Wir sind in der Nacht angekommen – und dann gleich erstmal schlafen gegangen. Ich schlafe da ja immer im Zelt im Garten, wegen der Katzenhaare. Den neuen Kater hab' ich dann auch erst am nächsten Morgen gesehen – Jimmie heisst er. Caros Mutter hat ihn aus dem Tierheim mitgenommen – er ist noch relativ klein und ziemlich verschüchtert.
Und er hat große Knopfaugen, weshalb Caro ihn auch "Knöpflein" nennt.
Die Nacht über hat es geregnet – und erst sah es auch nicht so aus, als würde das Wetter noch besser werden. Wir sind dann am Samstag trotzdem mal zum Strand nach Eldena gefahren, wo an diesem Wochenende auch die Deutschen Studentenmeisterschaften im Beach-Volleyball stattgefunden haben. Und wir hatten Glück, denn die Sonne kam raus und dann sind wir im "Greifswalder Bodden" baden gegangen. Im Meer baden ist irgendwie cool - das hätte ich auch gerne, ein Meer direkt vor der Tür. Naja, bei den Beach-Volleyballern haben wir noch Ausschau nach Dianas Daniel gehalten – aber leider haben wir ihn nicht gefunden. Schade.
Das Fussballspiel, also das eigentliche Finale zwischen Deutschland und Portugal, haben wir uns dann auf dem Markt in Greifswald angeguckt – Caros Bruder Christian ist auch mitgekommen. Da stand eine große Leinwand und der Platz war ziemlich voll – überall schwarz-rot-goldene Fahnen und gute Stimmung. Am Ende haben die Jungs ja auch verdient gewonnen – und Deutschland konnte seine Fussballmannschaft und Klinsmann und Co. feiern.
Am Sonntag waren wir in Lubmin, in der Nähe von Greifswald. Da ist noch viel schönerer Strand und da haben wir uns an den Strand gelegt und uns gesonnt. Und wir waren natürlich auch wieder im Meer baden. Als wir uns ein Eis kaufen wollten, haben wir Armin mit seinen Schwestern und Eltern getroffen, die gerade wieder nach Hause fahren wollten. Witzig.
Am Abend gab's Abendbrot zusammen Caros Mutter und ihrem Freund. Und dann sind wir schon wieder auf und davon um das Fussball-Finale zwischen Italien und Frankreich auf dem Markt zu gucken. Wieder waren viele viele Leute da, aber es war nicht so voll wie am Samstag. Eigentlich wusste ich gar nicht, für wen ich sein sollte – aber nach dieser komischen Attacke von dem französischen Spieler mussten die Italiener gewinnen.
Und am Ende haben sie es ja auch geschafft. Herzlichen Glückwunsch!
Nun ist die WM-Zeit schon wieder vorbei. Schade. Aber die Zeit war geil – es gab keine größeren Prügeleien, die Stadien stehen noch – alles gut! Und der verkappte Deutsche scheint sich im Ansehen auch ganz gut geschlagen zu haben. Vielleicht waren einige Leute sogar selbst überrascht, wie freundlich und offen sie sein konnten. Aber das finde ich gut. Am besten, wir bleiben gleich dabei und machen einfach weiter,
als wenn die Show weitergeht...
Von Greifswald sind wir in knapp dreieinhalb Stunden nach Magdeburg gefahren – in der Nacht. Wir waren etwa gegen 4.30 Uhr wieder zu Hause, und so konnte ich noch zweieinhalb Stunden schlafen – ich musste ja um acht an der Hochschule sein und eine Klausur schreiben. Zum Glück war es nur ein Ankreuz-Test – ich musste also keine ganzen Sätze schreiben. Es ging um Feuerwehrtechnik, Recht im Feuerwehrwesen, etc. – also alles Sachen, die ich irgendwo schon mal gehört hatte. Natürlich wurde auch viel Unsinn abgefragt, aber was solls. Bestanden werde ich diese Klausur sicherlich haben. Nächste Prüfung ist am Freitag in Psychologie – mündlich.
Die Nacht über hat es geregnet – und erst sah es auch nicht so aus, als würde das Wetter noch besser werden. Wir sind dann am Samstag trotzdem mal zum Strand nach Eldena gefahren, wo an diesem Wochenende auch die Deutschen Studentenmeisterschaften im Beach-Volleyball stattgefunden haben. Und wir hatten Glück, denn die Sonne kam raus und dann sind wir im "Greifswalder Bodden" baden gegangen. Im Meer baden ist irgendwie cool - das hätte ich auch gerne, ein Meer direkt vor der Tür. Naja, bei den Beach-Volleyballern haben wir noch Ausschau nach Dianas Daniel gehalten – aber leider haben wir ihn nicht gefunden. Schade.
Am Sonntag waren wir in Lubmin, in der Nähe von Greifswald. Da ist noch viel schönerer Strand und da haben wir uns an den Strand gelegt und uns gesonnt. Und wir waren natürlich auch wieder im Meer baden. Als wir uns ein Eis kaufen wollten, haben wir Armin mit seinen Schwestern und Eltern getroffen, die gerade wieder nach Hause fahren wollten. Witzig.
Am Abend gab's Abendbrot zusammen Caros Mutter und ihrem Freund. Und dann sind wir schon wieder auf und davon um das Fussball-Finale zwischen Italien und Frankreich auf dem Markt zu gucken. Wieder waren viele viele Leute da, aber es war nicht so voll wie am Samstag. Eigentlich wusste ich gar nicht, für wen ich sein sollte – aber nach dieser komischen Attacke von dem französischen Spieler mussten die Italiener gewinnen.
Nun ist die WM-Zeit schon wieder vorbei. Schade. Aber die Zeit war geil – es gab keine größeren Prügeleien, die Stadien stehen noch – alles gut! Und der verkappte Deutsche scheint sich im Ansehen auch ganz gut geschlagen zu haben. Vielleicht waren einige Leute sogar selbst überrascht, wie freundlich und offen sie sein konnten. Aber das finde ich gut. Am besten, wir bleiben gleich dabei und machen einfach weiter,
Von Greifswald sind wir in knapp dreieinhalb Stunden nach Magdeburg gefahren – in der Nacht. Wir waren etwa gegen 4.30 Uhr wieder zu Hause, und so konnte ich noch zweieinhalb Stunden schlafen – ich musste ja um acht an der Hochschule sein und eine Klausur schreiben. Zum Glück war es nur ein Ankreuz-Test – ich musste also keine ganzen Sätze schreiben. Es ging um Feuerwehrtechnik, Recht im Feuerwehrwesen, etc. – also alles Sachen, die ich irgendwo schon mal gehört hatte. Natürlich wurde auch viel Unsinn abgefragt, aber was solls. Bestanden werde ich diese Klausur sicherlich haben. Nächste Prüfung ist am Freitag in Psychologie – mündlich.
Donnerstag, 6. Juli 2006
A, B, C oder D??
Heute hatte ich meine wohl letzte "Technical English"-Klausur. Eigentlich sollte jeder von uns eine zwanzig-minütige Präsentation vorbereiten und halten; daraus wurde aus mir unerklärlichen Gründen leider nichts. So war es ein Multiple-Choice-Test, der sehr gut zu schaffen war. Lauter Lückensätze mit vier möglichen Antworten (a - d). Und zwei technische Skizzen. Also wird es wohl ganz gut werden – aber das ist ja auch mal schick.
Morgen sind "Fettes Brot" in Berlin – dafür hab ich schon lange Karten und ich freu' mich auch schon drauf. Was das Wochenende danach noch so bringt, weiss ich selber noch nicht ganz genau. Am Montag jedenfalls erwartet mich dann schon die nächste Klausur, für die ich noch viel lesen muss...
Morgen sind "Fettes Brot" in Berlin – dafür hab ich schon lange Karten und ich freu' mich auch schon drauf. Was das Wochenende danach noch so bringt, weiss ich selber noch nicht ganz genau. Am Montag jedenfalls erwartet mich dann schon die nächste Klausur, für die ich noch viel lesen muss...
Mittwoch, 5. Juli 2006
Schade schade schade
Das weisse Schweissband mit gelber "Germany"-Aufschrift und Deutschland-Fahne hatte Andreas vor dem Spiel noch voller Stolz mitgenommen – danach lag es "weggeworfen" auf dem Fussboden unserer Küche...
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