Heute nachmittag hab ich mich mit Anne, Ivo und Olaf getroffen, weil wir endlich unser Projekt abschließen wollen. Um ein bisschen Ruhe zu haben, sind wir in die Uni-Bibliothek gegangen. Da darf man allerdings keine Taschen und Rucksäcke mit rein nehmen – zuerst geht man also in den Keller, wo Schließfächer sind, und räumt seine Sachen in einen Plastikkorb. Den darf man dann wieder mit reinnehmen. Wir also runter, alles umräumen, wieder raufgehen - und just, als wir die Treppen rauf wollen, springt uns eine ältere Dame entgegen: Wir können jetzt nicht mehr rein, weil, naja, also – ach, ich kann's ihnen ja auch sagen, ne Bombe..."
A ha. Eine Bombe. Oben sitzen sie alle noch, keine Polizei, keine Feuerwehr, nichts. Wir haben schon gedacht, bestimmt ist es nur ein Rucksack oder so, der angeblich niemandem gehört. Ein schlechter Erstsemester-Scherz. Aber gut.
Unsere Projektbesprechnung haben wir dann in einem leeren Übungsraum an der Uni gemacht. Zwei Stunden später bin ich dann noch mit der Kamera los – denn sie hatten direkt an einem Hochhaus tatsächlich eine Bombe gefunden. Eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg. Mit dem Kickboard bin ich dann von Absperrung zu Absperrung gerollert – auf der Suche nach dem Einsatzleiter, um ein Foto vom Sprengmeister mit der Bombe zu machen. Lauter Polizisten, die alle gesagt haben, das ich das vergessen könne. Über Funk würden sie auch nicht nachfragen. Und sie würden mich nicht durchlassen. Zwei Stunden habe ich gebraucht, dann hab ich einen Weg zum Einsatzleiter gefunden – durch zwei Wohnblocks durch. Und dann war es kein Problem – er hat mich mitgenommen. Schick – es geht also doch. Die Sprengmeister waren auch ganz nett, wollten dann aber doch nicht mehr für ein Foto an die Bombe gehen, weil sie nur einen von zwei Zündern entfernen konnten – der Blindgänger damit also noch gefährlich war. Gut, das versteh ich. Nur zu gerne wäre ich an den ganzen Polizisten nochmal vorbeigerollert – mit dem Gewinner-Blick, dass ich es doch geschafft habe. Aber die wurden wohl just gerade abgelöst – und so bin ich dann nach Hause gefahren...
A ha. Eine Bombe. Oben sitzen sie alle noch, keine Polizei, keine Feuerwehr, nichts. Wir haben schon gedacht, bestimmt ist es nur ein Rucksack oder so, der angeblich niemandem gehört. Ein schlechter Erstsemester-Scherz. Aber gut.
Unsere Projektbesprechnung haben wir dann in einem leeren Übungsraum an der Uni gemacht. Zwei Stunden später bin ich dann noch mit der Kamera los – denn sie hatten direkt an einem Hochhaus tatsächlich eine Bombe gefunden. Eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg. Mit dem Kickboard bin ich dann von Absperrung zu Absperrung gerollert – auf der Suche nach dem Einsatzleiter, um ein Foto vom Sprengmeister mit der Bombe zu machen. Lauter Polizisten, die alle gesagt haben, das ich das vergessen könne. Über Funk würden sie auch nicht nachfragen. Und sie würden mich nicht durchlassen. Zwei Stunden habe ich gebraucht, dann hab ich einen Weg zum Einsatzleiter gefunden – durch zwei Wohnblocks durch. Und dann war es kein Problem – er hat mich mitgenommen. Schick – es geht also doch. Die Sprengmeister waren auch ganz nett, wollten dann aber doch nicht mehr für ein Foto an die Bombe gehen, weil sie nur einen von zwei Zündern entfernen konnten – der Blindgänger damit also noch gefährlich war. Gut, das versteh ich. Nur zu gerne wäre ich an den ganzen Polizisten nochmal vorbeigerollert – mit dem Gewinner-Blick, dass ich es doch geschafft habe. Aber die wurden wohl just gerade abgelöst – und so bin ich dann nach Hause gefahren...
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