Ich bin dann also erstmal sofort zum Auto gelaufen und hab mich auf den Weg nach Magdeburg gemacht. Die Fahrt über die Autobahn hat ewig gedauert - eineinhalb Stunden. Und ich hab immer nur daran gedacht, was jetzt wohl mit dem Küken sein wird. Wielange es wohl schon nichts mehr zu fressen bekommen hat. In Magdeburg angekommen bin ich noch schnell in eine Apotheke - kleine Spritzen kaufen. Dann ab nach Hause. Und da lag sie, tot - die Henne... Und im Nest lag das ausgehungerte Küken, aber es lebt. Der gelbe Hahn hat sich leider überhaupt nicht um das Kleine gekümmert. Also schnell in die Küche, Aufzuchtfutter einweichen. Das hatte Caro zum Glück schon mal gekauft, als normales Futter. Körnerfutter kann das Küken ja auch noch nicht ab. Warten bis das Futter durchgeweicht ist, dann mit der Spritze aufziehen, und dann ganz vorsichtig ab damit in den kleinen Schnabel, den das Küken weit aufgesperrt hat... Es ist ja noch so winzig, gerade mal 11 Tage alt.
Aber was nun, wie geht es weiter? Werd' ich das Küken durchfüttern können? Wird es durchhalten? Was muss ich noch tun, damit es groß und stark und ein richtiger Kanarienvogel wird? Das Internet musste herhalten - lauter Tierforen. Auf der Suche nach Tipps findet die große Suchmaschine lauter Witzeseiten. Verdammt. Nicht das, was ich gerade brauche. Später finde ich was, nicht viel - aber gut. Jetzt hab ich bei Caro angerufen, ihr davon erzählt. Wir trauern um die Henne - und stärken jetzt ihr Küken.
Sonntag, 1. Oktober 2006
Die Henne ist tot
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Na dann mal viel Erfolg! Papa Rico...wer hätte das gedacht?
AntwortenLöschendas war ja wie ein stich ins herz und macht richtig traurig- aber ich bin ganz sicher, daß das küken überlebt - wir drücken hier in Hamburg alle die Daumen ganz doll , sagt clarissa.
AntwortenLöschenHallo Rico,
AntwortenLöschender kleine Piepmatz dürfte bald so weit sein, dass er bereits selber Eier legt, oder?
Schreib doch mal wieder!
Bester Gruß, Felix