In Teutleben ist es neulich Nacht zu einem GAU gekommen. Ein gerade frisch vollgepumpter Feuerwehr-Löschteich der 399-Seelen-Gemeinde in Thüringen wurde grob verschmutzt.
Das Drama begann, nachdem eine Erntefeier auf dem Land beendet war. Auf der Autofahrt ins nah gelegene Nachbardorf Hörselstedt musste die Person ihre Tochter angeblich mehrmals zum Anhalten auffordern, weil sie einen Hasen verschluckt hatte, der nun wieder raus wollte. Um keinen weiteren Schaden im Auto anzurichten hatte sie bereits einen steinigen Feldweg ausgewählt, der sich aber als zu klein erwiesen hatte, so dass der Hase nicht völlig heraus kam. Erst am Löschteich sollte sich der Hase in ganzer Pracht auf den Löschteich ergießen. Ihr männlicher Begleiter soll bei allen Taten zugesehen haben, aber dabei lediglich die Augenbrauen hochgezogen haben. Handelt es sich um eine Wiederholungstat? Augenzeugen berichten, es solle dort ein Geländer geben, woran sich die Unbekannte noch festhalten konnte, da sie sonst vermutlich selbst noch hinein gefallen wäre.
Die Reinigungsarbeiten der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr finden aufgrund der Geruchsbelästigung unter Atemschutz statt und dauern noch an. Über die Höhe der Schadenersatzforderungen konnte noch nichts gesagt werden – Stimmen sagten jedoch, sie hätte sich wenigstens den Löschteich im eigenen Dorf aussuchen können.
Montag, 27. November 2006
Hasen-GAU
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Der Text ist zwar voll geil geschrieben, klingt auch alles ziemlich witzig - ist aber nicht so cool wie das Erlebnis in der Realität. Ich muss es wissen, ich habs erlebt. Aber ehrlich gesagt wear mir zu der Zeit noch nicht zum Lachen. Ich hatte einfach nur Angst. Schließlich war es mein Auto und ich wollte nicht, das der Auswurf darin landet. Naja, mitlerweile kann ich drüber lachen... und tue es auch.
AntwortenLöschen