Mittwoch, 18. April 2007

dem den und den dem

Eben bemerke ich mal wieder, wie sich eine gewisse Ignoranz in mir ausbreitet. Ich surfe gerade durch's Internet und bin auf der Suche nach einer guten Möglichkeit, Fotos im Netz abzulegen. Dabei stoße ich auf eine Seite von einem anderen Menschen, der da bereits ein paar Bilder aus Magdeburg hochgeladen hat. Ein paar Stadtansichten, ein paar Panoramen – nichts Weltbewegendes, aber ganz nett. Und bis eben dachte ich noch, ich würde dem einfach mal schreiben, bis ich dann etwas entdeckt habe, womit scheinbar richtig viele Leute ihre Probleme haben: mit der Unterscheidung von "dem" und "den". Und da war es dann auch schon wieder vorbei – dem schreibe ich sicher nicht mehr. Was zu viel ist, ist zu viel. Es macht mich einfach rasend, vor allem, weil sich diese Sprachschwäche offensichtlich immer weiter verbreitet, sie mir mittlerweile viel zu oft begegnet – auf Internetseiten, gedruckten Einladungen, im Sprachgebrauch von Studenten und Schülern... Und, weil es mit der Zeit ganz normal zu werden scheint und offenbar niemand mehr ein Interesse daran hat, sich grammatikalisch und sprachlich korrekt auszudrücken.
Ich mache sicher auch nicht immer alles richtig, aber ich finde, gewisse Grundzüge müssen sitzen!

• Anita, Diana, Andreas, Caroline – da müsste sich bei Euch doch auch alles umdrehen, oder?

2 Kommentare:

  1. ich unterstütze dich in allem was du tust ;-)

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  2. Mein liebster Rico, wenn es nur das wäre,
    Hinzu kommt die Reduzierung der schönen Sprache auf drei Fälle (wegen verlangt wohl kaum noch den Genitiv) und die völlige Unfähigkeit 'als' und 'wie' akzentuiert zu verwenden. Das Gleiche ist auch selten dasselbe, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein ;-).

    Dicken Knuddler aus dem schönen St. Peter *g*.
    A.

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